Womit kann die Naturheilmedizin Sie bei einer Allergie unterstützen?
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 29. April 2011, 06:00 Uhr
GNL5356
Das ist von Fall zu Fall verschieden. Viele Allergiker profitieren von Naturheilverfahren wie den verschiedenen Entspannungsmethoden oder der Kneippschen Wassertherapie. Alles, was Ihren Stress reduziert ist sinnvoll. Vor allem mit der Homöosiniatrie werden gute Erfolge erzielt. Kräutermedizin (z. B. Öl aus Borretsch- und Nachtkerzensamen), Homöopathie (z. B. Galphimia glauca, Blütenpollenmischung C 30) und Atemtherapie können ebenso hilfreich sein wie die Maßnahmen Traditionelle Chinesische Medizin. Häufig wird die zusätzliche Einnahme von Zink empfohlen. Das stärkt die Abwehrkräfte und behindert das Histamin. Wer wegen einer Nahrungsmittelallergie dauerhaft auf bestimmte Speisen verzichten muss, entwickelt unter Umständen einen Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Diese müssen durch Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen werden.
Sie können Ihre Allergie abmildern, wenn Sie Ihre Abwehrkräfte mobilisieren und stärken. Da die meisten Immunzellen in der Darmschleimhaut sitzen, können Ihnen Maßnahmen zur Darmsanierung helfen. Dazu gehört in erster Linie der Einsatz Bakterienkulturen wie Laktobazillus casei oder Laktobazillus lamnosus, die die Darmflora schützen und aufbauen. Sie müssen hochdosiert eingenommen werden, weswegen Ihnen die viel beworbenen Joghurts nichts nützen. Es gibt jedoch geeignete Mittel frei verkäuflich in der Apotheke.
Lassen Sie sich auf jeden Fall von Ihrem Arzt und/oder Heilpraktiker beraten, welche Mittel zusammenpassen und welche sich gegenseitig stören!