Womit die Naturheilmedizin Ihrem Immunsystem helfen kann
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 18. Januar 2012, 06:00 Uhr
GNL5356
Was Ihrem Immunsystem an alternativen Maßnahmen hilft, ist von Fall zu Fall verschieden. Lassen Sie sich auf jeden Fall von Ihrem Arzt oder Heilpraktiker beraten, welche Mittel zusammenpassen und welche sich gegenseitig stören!
Die Natur hält eine Menge Mittel bereit, mit denen Sie Ihr Immunsystem stärken können. Hier sind die wichtigsten und bewährtetsten:
- Mistelspritzen steigern Zahl und Aktivität von Killerzellen, die Krebszellen bekämpfen um das Dreifache.
- Sonnenhut (als Tropfen und Dragees in der Apotheke) regt die Fressarbeit der Granulozyten und Makrophagen an, fördert die Entwicklung von T- und B-Lymphozyten sowie die Bildung von Interferon.
- Enzian, Chinarinde, Wermut und andere bitterstoffhaltige Pflanzen unterstützen die Immunzellen in der Darmwand bei der Abwehr.
- Eleutherokokk (in der Apotheke als Saft, Extrakt oder Dragees) erhöht die Zahl aller Lymphozyten, vor allem aber die der T-Zellen.
- Arnika und Wasserdost regen als Tee getrunken vor allem die Fresszellen an.
- Honig und andere Bienenprodukte möbeln Ihr Abwehrsystem auf, indem sie die Bildung von Antikörpern anregen. Sie wirken bakterientötend und unterstützen die Fress- und Killerzellen beim Kampf gegen die Krankheitserreger.
- Stutenmilch und Brottrunk sind Balsam für ein angeschlagenes Immunsystem. Brottrunk ist ein milchsauer vergorenes Getränk. Es schmeckt entfernt wie Sauerkrautsaft und stabilisiert Ihr Immunsystem, verbessert den Sauerstofftransport Ihres Blutes und normalisiert Ihre Blutfettwerte. Wenn Sie Ihrem Immunsystem vorbeugend etwas Gutes tun wollen, trinken Sie jeden Morgen auf nüchternen Magen ein kleines Glas Brottrunk. Wenn Sie Probleme mit der Haut haben, versuchen Sie, ob eine Brottrunk-Kur Ihnen Erleichterung verschafft: Trinken Sie über mehrere Monate hinweg täglich 5 Gläser Brottrunk in kleinen Schlucken. Brottrunk erhalten Sie in Reformhäusern, Bioläden, Drogerien und in manchen Bäckereien.
- Die Homöosiniatrie erzielt bei Allergikern gute Erfolge. Ebenso Öl aus Borretsch- und Nachtkerzensamen, homöopathische Mittel wie Galphimia glauca, Blütenpollenmischung C 30 und Atemtherapie können ebenso hilfreich sein wie Maßnahmen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).
- Die Zistrose rückt beim Immunschutz immer mehr ins Blickfeld. Ihr pflanzlicher Extrakt (Cystus 052) ist in der Lage, Viren am Eindringen in die Schleimhautzellen der oberen Atemwege zu hindern und Sie wirksam vor dem Angriff von Grippe- und Erkältungsviren zu schützen.
- Senfölglycoside (Glycosinolate) bekämpfen bakterielle Krankheitserreger höchst erfolgreich. Das sind ebenfalls sekundäre Pflanzenstoffe. Eine Studie vom Freiburger Universitätsklinikum konnte nachweisen, dass Senfölglykoside aus Kapuzinerkraut und Meerrettichwurzel (beispielsweise in ANGO-CIN® Anti-Infekt N aus der Apotheke) eine ausgeprägte bakterientötende Wirkung entfalten.
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Ulla Meyerhof (18.01. 2012 06:42 Uhr):
Sehr geehrte Frau Kollegin, ich würde Sie gerne etwas fragen, könnten Sie mir Ihre email Adresse mitteilen? Ich finde Ihren newsletter übrigens sehr gut :-)) Love and lIght aus Hawaii Ulla Meyerhof
Antworten - Kommentar von eva maria (18.01. 2012 18:13 Uhr):
was ist mit Umkaloabo (Pelargonium)? das habe ich vermisst bei der Aufzählung von Immunstärkungsmitteln. EMa
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