Wodurch wird Arthrose ausgelöst?
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund zum Thema Arthrose
vom 9. September 2010, 16:00 Uhr
GNL5356
Herr Oscar G. möchte Folgendes wissen:
Gibt es eigentlich bestimmte Gründe, warum sich eine Arthrose entwickelt? Ist zum Beispiel der Lebensstil der Auslöser?
Lieber Oscar,
Sie können - im Gegensatz zu vielen anderen Krankheiten - kaum Einfluss darauf nehmen, ob Sie eine Arthrose bekommen oder nicht. Schuld daran sind die Ursachen für diese Erkrankung, die einen Schutz vor ihr quasi unmöglich machen.
Eine so genannte primäre Arthrose entwickelt sich „einfach so" - es handelt sich um Gelenkverschleiß, der im Alter auftritt. Etwas erhöht ist Ihr Risiko für diese Art der Arthrose, wenn Sie ein genetisches Risiko mitbringen, also in Ihrer Familie schon einmal jemand an Arthrose erkrankt war.
Die sekundäre Arthrose resultiert aus Krankheiten wie Gelenkentzündungen. Aber auch Unfälle, bei denen es zu dauerhaften Gelenkschäden kam oder Fehlstellungen der Gelenke führen häufig zu dieser Arthroseform.
Heute wissen wir auch, dass Hüftgelenks- und Knieoperationen das Risiko, in den nächsten 10 Jahren eine solche sekundäre Arthrose zu entwickeln, deutlich erhöhen.
Bleiben Sie gesund,
Ihre Dr. Martina Hahn-Hübner
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Fred Grossmann (09.09. 2010 17:11 Uhr):
Es gibt sehr wohl Möglichkeiten das Bindegewebe wieder aufzubauen, Sowohl harten Knorpel; wie auch weiche Zellen. Nämlich PROLIN, LYSIN und VITAMIN C in speziellen Gaben. selbst erfahren !!! Dem Problem kann mithin NATÜRLICH begegnet und abgeholfen werden!!!
Antworten - Kommentar von Doris Serra (09.09. 2010 19:35 Uhr):
Das ist doch unwissend, zu behaupten, man könne nichts Natürliches gegen Arthrose machen. lesen Sie vielleicht bei Dr. Spitzbart nach, vielleicht hat er einen Rat, aber auch hier auf dieser Seite stehen ein paar Mittel gegen Arthrose....Endlich schmerzfrei... ...bei Arthrose, Arthritis, Gelenk- schmerzen. Jetzt neu, nur hier! mit freundlichen Grüssen Doris Serra
Antworten - Kommentar von LHA (09.09. 2010 21:27 Uhr):
Sehr geehrte Frau Dr. Martina Hahn-Hübner, zum o.g. Thema gibt es sehr interessante Infos: Arthrose – Der Weg zur Selbstheilung Erschienen im Dezember 2005 im Felsburg Verlag 2. und folgende Auflage 2007 Hans-Nietsch-Verlag ISBN 978-3-939570-13-4 192 Seiten
Antworten - Kommentar von Gerhard Reheusser (10.09. 2010 09:47 Uhr):
Laut der Aussagen eines Chirurgen und Orthopäden, der bei etwa 1000 Gelenksoperationen pro Jahr Klinikleiter ist und der über 2 Generationen selbst operiert hat, haben seiner Meinung nach 80% aller Arthrosen mit Nährstoffmangel zu tun. Zuviel Omega 6 Fette und zucker und zu wenig Antioxidantien, hochwertige Proteine, Omega 3 Öle und Glucosamine. Das sollte man neben ausreichend Bewegung in Betracht ziehen. Ich selbst bin 50 Jahre und von 10 Familienmitgliedern der einzige mit komplett gesunden Gelenken. Ich bin Ironmantriathlonteilnehmer und verwende seit 1981 Nahrungsergänzung. Fazit - kein Knorperverschleiss nachweissbar. Ich denke geht nicht gibt es in der Natur nicht immer und auch wenn genetische Risiken vorliegen, dann kann man viel tun. Gute Gesundheit !
Antworten - Kommentar von Gerhard Peter (10.09. 2010 19:21 Uhr):
Hallo, warum geben Sie den unter Arthrose Leidenden solche falschen und damit resignativen Informationen. Arthrose kann durch eine entsprechende Ernährung beseitigt werden. Nachlesen bitte unter www.arthroseselbsthilfe.de oder www.zentrum-der-gesundheit.de/arthrose.html. MfG gepe
Antworten
- Kommentar von Edi (13.09. 2010 11:00 Uhr):
Ein wesentlicher Grund ist auch die Übersäuerung. Die daraus resultierenden Harnsäureablagerungen in den Gelenken in Form von Harnsäurekrista??llen schmirgeln den Knorpel langsam weg. Warum wird das in diesem Artikel nicht erwähnt
Antworten - Kommentar von Bea Rossi (13.09. 2010 14:07 Uhr):
Man kann sogar sehr viel gegen eine Arthrose unternehmen, indem man den Lebenstil ändert. In der Naturheilmedizin wird sie klar als Säurekrankheit eingeordnet. Mit einer Entsäuerung und konsequenten Ernährungsumstellung, mit Nahrungsergänzungsmitteln, einer positiven Lebenseinstellung, der richtigen täglichen Bewegung und weiteren therapeutischen Massnahmen, kann der Krankheitsverlauf verlangsamt oder gestoppt, und die Beschwerden teilweise bis vollständig zum verschwinden gebracht werden. Bei vielen Patienten kann vollständige Schmerzfreiheit erreicht werden. Verzicht aller Säurebildner, wie Fleisch, Alkohol, Nikotin, Kaffee, Schwarztee, Zucker, Weissmehl, tierische Fette, zuviel Salz, und Verminderung von Stress. Umstellung zu basenhaltige vitalstoffreiche frische Lebensmittel, wenn möglich bio und aus der Region. Viel reife Früchte, Salate, Gemüse roh und frisch gekocht, Getreide, vorallem Hafer, Dinkel und und Braunhirse, Samen, Mandeln und Nüsse und fettigen Fisch. Als Nahrungsergänzungsmittel kurmässig über mind. 2-3 Mt. eine Kombination von Boswellia serrata - der heilende Weihrauch, Schwefel-MSM, Glucosamin und Chondroitindulfat - beides natürliche Knorpelstoffe, einnehmen.
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