Wieso enthalten homöopathische Mittel gegen Schlafstörungen Koffein?
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Homöopathische Mittel
vom 17. Juni 2011, 06:00 Uhr
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das wollte Leserin Agnes von mir wissen. Ja, das klingt zunächst kontraproduktiv. Ist es aber nicht, denn die Behandlung richtet sich nach dem Prinzip, Ähnliches mit Ähnlichem (danke für den sprachlichen Hinweis!) zu heilen. Coffea (Kaffee) kann dafür sorgen, dass Sie wieder besser schlafen - gerade weil es wach macht. Waldameisensäure kann Ihnen gegen Juckreiz helfen, das Gift der Klapperschlange heilt bestimmte Herzerkrankungen und die Tollkirsche senkt hohes Fieber. Das ist ein Prinzip der Homöopathie.
Häufig wird auch empfohlen, für die Zeit der Behandlung auf handelsübliche Zahnpasten zu verzichten. Denn sie enthalten ätherische Öle wie etwa Pfefferminzöl. Diese können die Wirkung von manchen homöopathischen Wirkstoffen beeinträchtigen. Das gilt ganz besonders, wenn sie pflanzlichen Ursprungs sind. Die Wirkstoffe werden unter anderem auch über die empfindlichen Schleimhäute im Mund aufgenommen. In der Apotheke erhalten Sie Zahncremes ohne Menthol.
Sie sollten mit Ihrem Therapeuten auch darüber sprechen, ob Sie Kräutertee trinken dürfen oder ob dies Ihre homöopathische Behandlung stört. Wichtig ist es auch, dass Sie keinen Kaffee trinken, denn er soll die Wirkung ebenso beeinträchtigen wie alle ätherischen Öle.
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Ihre Sylvia Schneider
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Katharina Hadermann (17.06. 2011 06:50 Uhr):
Wie lange sich diese Überzeugung wohl noch hält, dass Pfefferminze, Kaffee und Kampfer die Wirkung homöopathischer Mittel beeinträchtigt? Homöopathie ist eine ENERGIEMEDIZIN, sie beinhaltet keine Moleküle mehr, ausser bis C 14 oder D 23 und wirkt deshalb auf energetische Strukturen ein. Homöopathische Schwingungen durchdringen die Struktur des physischen Körpers bezw. materielle Strukturen. Freundliche Grüsse!
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