Wie wirksam sind Echinacea und Kap-Pelargonie?
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Echinacea
vom 26. Januar 2012, 06:00 Uhr
GNL5356
Bei Erkältungen greifen die meisten Menschen gern zu pflanzlichen Heilmitteln. Drei Millionen Euro pro Jahr werden in Deutschland für pflanzliche Erkältungsmedikamente meist aus eigener Tasche ausgegeben.
Eines der beliebtesten Mittel, einer Erkältung vorzubeugen oder die Symptome zu lindern, sind freiverkäufliche Präparate aus Echinacea, dem nordamerikanischen Sonnenhut. Doch noch immer ist die Frage nicht geklärt: Wirken diese Mittel oder nicht? Denn von Echinacea werden sowohl verschiedene Pflanzenarten als auch unterschiedliche Pflanzenteile verwendet. Dementsprechend unterscheiden sich verschiedene Präparate auch in ihrer Wirkung. Bewiesen ist zwar, dass Echinacea, vor allem der Extrakt aus dem Kraut der Echinacea purpurea, Erkältungssymptome lindert. Ob es sich zur Vorbeugung eignet, ist hingegen bisher nicht geklärt. Hinzu kommt, dass nicht jeder Echinacea-Präparate anwenden sollte. Leiden Sie unter einer chronischen Erkrankung, sollten Sie beispielsweise auf die Mittel verzichten. Denn wenn diese Ihr Immunsystem zu sehr anregen, kann sich dies negativ auf Ihren Krankheitsverlauf auswirken.
Ähnlich beliebt ist der Wurzelextrakt der Kap-Pelargonie, der in dem Fertigpräparat Umckaloabo® steckt. Die Wirkstoffe der Pflanze sorgen dafür, dass der Schleim schneller über die Flimmerhärchen der Atemwege abtransportiert werden kann. Das Präparat ist in Deutschland zur Behandlung einer akuten Bronchitis offiziell zugelassen und wird für die gesamte Familie inklusive Kindern ausgelobt. Die Europäische Arzneimittelzulassungsbehörde hat bisher nur eine vorläufige Monographie vorgelegt, nach der der Extrakt zur symptomatischen Therapie bei Erkältung verwendet werden kann. Wegen fehlender Daten sollte er nicht von Kindern bis zu sechs Jahren, Schwangeren und Stillenden eingenommen werden sollte. Als Nebenwirkungen sind leichte Magendarmprobleme und Allergien unbekannter Häufigkeit aufgeführt. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind nicht bekannt. Achtsam sollten Sie sein, wenn Sie Umckaloabo® über längere Zeit anwenden. Den Fertigarzneien wird inzwischen eine mögliche Schädigung der Leber nachgesagt. Das bestätigt auch die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Auch pflanzliche Präparate sind keineswegs immer harmlos.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Monika Förtsch (26.01. 2012 08:19 Uhr):
Da wir auf einer Farm in Afrika wohnen habe ich zu beginn des Winters immer Echinacea und Kap-Pelargonie im Haus, und sobald wir eine Erkältung bekommen nehmen wir die Tropfen, und sind schon seit Jahren nicht mehr krank. Ich glaube daran. Mit lieben Grüßen, von Monika
Antworten - Kommentar von Helene (26.01. 2012 10:10 Uhr):
Für die Gesundheit gibt es als Prophylaxe oder zur Behandlung nur EIN Mittel. Das ist kolloidales Silber. Wir nehmen jeden Tag einen Schluck und sind nie krank. Es hat keine Nebenwirkungen und hilft hundertprozentig gegen jede Art von Erkältung. Prophylaktisch verabreicht wird das Immunsystem geschont, da es nicht ständig gegen Bakterien kämpfen muss. Außerdem stimuliert es die Stammzellenbildung. Bei meinem Ehemann waren die Herzklappen nach zwei Herzinfarkten defekt und nicht mehr aktiv. Die Herzklappen wurden wieder regeneriert und arbeiten hervorragend. Das konnte auch der Kardiologe bestätigen. Stammzellen suchen sich im Körper automatisch die zu reparierenden Organe. Also, was die Forschungslabore immer so sagen, daß sie noch viele Jahre benötigen, damit Organe dank Stammzellen nachwachsen, ist alles gelogen. Dort geht es nur um das Abfangen von Millionen an Forschungsgeldern (Steuergeldern).
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