Wie Sie Schwindelattacken zuverlässig stoppen
Dr. Dietmar Kowertz in Verbraucherschutz Vertraulich
vom 16. Februar 2012, 10:00 Uhr
GNL5356
Was kaum bekannt ist: Etwa 4 Millionen Deutsche leiden hin und wieder unter Schwindelanfällen, 800.000 werden sogar nahezu täglich von ihnen heimgesucht! Die Ursachen bedürfen einer genauen ärztlichen Abklärung. Unter den Verdächtigen: Veränderungen im Innenohr oder im Gleichgewichtszentrum des Gehirns, starke visuelle Bewegungsreize, eine Innenohrerkrankung oder eine Virusinfektion. Aber auch Migräne, eine leichte Gehirnerschütterung, Herzprobleme, Ängste oder eine Fehlfunktion unseres Nervensystems können den Schwindel auslösen. Die Anfälle sind nicht ungefährlich, man denke nur an Situationen wie Autofahren oder Treppensteigen.
Die Therapie gehört deshalb umgehend in die Hand eines Arztes. Drei Alternativen stehen ihm zur Verfügung: Die physikalische Therapie trainiert mithilfe spezieller Trainingsgeräte das Gleichgewicht des Betroffenen. In der Regel sind bei der Physiotherapie die Schwindelanfälle nach ca. 8 Wochen Anwendungen verschwunden.
Als medikamentöse Alternative gelten Antidepressiva, die eine beruhigende Wirkung speziell auf diejenigen Bereiche des Gehirns haben, die Bewegung wahrnehmen. Schließlich gibt es noch die sog. kognitive Verhaltenstherapie. Hierbei bringt ein Verhaltenstherapeut dem Patienten bei, negative Gedanken und Ängste, die im Zusammenhang mit den Schwindelattacken auftreten, auszuschalten.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Edith Krathwohl (19.02. 2012 13:17 Uhr):
Sie vergessen die Ursache des "verschobenen " Atlas - also 1. Halswirbel. Sehr unangenehm .Nicht mit Medikamenten zu kurieren
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