Wie Sie schnell wieder auf die Beine kommen, wenn es Sie doch erwischt

in Naturmedizin aktuell
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Meistens beginnt es ganz plötzlich: Man wacht am Morgen auf und der Hals kratzt, die Nase läuft, der Kopf brummt. Jetzt heißt es, aktiv zu werden. Da ein Sommerinfekt fast ausschließlich von Viren verursacht wird, sollten Sie die Finger von Antibiotika lassen - diese Medikamente sind ausschließlich gegen Bakterien wirksam.


Gönnen Sie sich jetzt mindestens einen Tag lang Ruhe, und verbringen Sie die Zeit im Bett oder auf dem Sofa. Ihr Immunsystem muss jetzt Schwerstarbeit leisten, um den Viren Paroli zu bieten.  Sie können die Abwehrzellen bei ihrer Arbeit allerdings unterstützen, indem Sie ein Präparat mit Rotem Sonnenhut (z. B. Esberitox N, Echinacea Hevert) einnehmen. Dadurch aktivieren Sie die unspezifischen Abwehrzellen (Makrophagen) im Blut, die die Erkältungsviren beseitigen.

Erhöhen Sie jetzt Ihre Vitaminzufuhr. 1.000 mg Vitamin C (als Brausetabletten aus dem Drogeriemarkt) sind hier eine gute Maßnahme. Essen Sie dennoch weiterhin so viel Obst wie Sie mögen.

Da sommerliche Virusinfekte meistens den Hals und Rachen treffen, ist jetzt ein Prießnitz-Wickel eine gute Maßnahme. Tränken Sie dazu ein zur Krawatte gefaltetes Stootaschentuch in kaltem Wasser, wickeln Sie es um den Hals, und binden Sie ein Baumwolltuch darüber. Decken Sie alles mit einem Schal ab. Lassen Sie den Wickel nun so lange wirken, bis das unterste Tuch warm geworden ist. Wiederholen Sie anschließend die gesamte Prozedur noch einmal. Auf diese Weise ziehen Sie die Entzündung geradezu aus den Schleimhäuten heraus und werden rasch Erleichterung verspüren.

Wenn die Nase verstopft ist, sollten Sie auf keinen Fall abschwellende Nadensprays verwenden. Zwar können Sie danach im ersten Moment wieder frei durchatmen - anschließend setzt jedoch ein "Ziehharmonika-Effekt" ein, und die Schleimhäute schwellen noch stärker an. Greifen Sie daher lieber zu einem Nasenspray aus Meerwasser oder machen Sie eine Nasenspülung:

Machen Sie sich dazu eine Lösung aus normalem Wasser und etwas Meersalz oder Emser-Salz. Die Salz-Konzentration sollte dabei nicht stärker sein als die Tränenflüssigkeit. Ziehen Sie diese Lösung kräftig durch die Nase nach oben, und schneuzen Sie sie anschließend wieder aus. In der Apotheke erhalten Sie auch kleine Nasenkännchen, die Ihnen das Durchspülen erleichtern.

Sie werden sehen, mit diesen Maßnahmen haben Sie den Infekt innerhalb weniger Tage überstanden.


von
Beate Rossbach

Erfahren Sie hier mehr zu Frau Beate Rossbach und profitieren Sie von dem Wissen der Heilpraktikerin mit unseren Gesundheitsdiensten "Natur und Gesundheit" und "Naturmedizin Aktuell".

 
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