Wie Sie jetzt draußen beim Laufen richtig atmen
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 17. November 2010, 05:00 Uhr
GNL5356
Ob es besser ist, beim Laufen durch den Mund oder durch die Nasen zu atmen - darüber streiten sich die Geister noch. Die einen raten zur reinen Nasenatmung. Diese ist zwar für viele ungewohnt, hat aber den Vorzug, dass sie verhindert, dass Sie zu schnell laufen. Die meisten Läufer atmen dennoch mit der Nase ein und über den Mund wieder aus. Das hat den Vorteil, dass die Luft in der Nase bereits angewärmt, gereinigt und befeuchtet wird und in der Lunge angewärmt ankommt. Wer durch den Mund ausatmet, kann ein größeres Tempo vorlegen.
Bei sehr niedrigen Temperaturen atmen wir automatisch mehr durch den Mund. Das greift jedoch Ihre Schleimhäute, Bronchien und Nebenhöhlen an. Achten Sie deshalb bewusst darauf, dass Sie durch die Nase einatmen. Wenn es sehr kalt ist, binden Sie sich ein Tuch locker vor Mund und Nase. Bei Temperaturen um minus 10 Grad kann Ihre Lunge zu schmerzen beginnen. Belasten Sie sich dann bitte weniger oder laufen Sie im Studio auf dem Laufband.
ähnliche Beiträge
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Gerhard Heeren (17.11. 2010 19:48 Uhr):
Wir sollten m.E. versuchen - vor allem im Winter - auch durch die Nase auszuatmen, um mit der warmen Luft aus der Lunge die Nase für die einzuatmende Luft vorzuwärmen.
Antworten