Wie der Vater so die Kinder: Beim Sport ist Papa Vorbild
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Sportmedizin
vom 27.02.2008 05:00 Uhr
GNL5223
Liebe Leser,
wenn Sie ein Bewegungsmuffel sind, können Sie davon ausgehen, dass auch Ihre Kids sich nicht besonders gern bewegen werden. Denn sie nehmen sich dann an Ihnen ein schlechtes Beispiel! Laut einer Studie der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention in Freiburg sind die Kinder von sportlich aktiven Vätern dreimal so aktiv wie die Kiddies von Coachpotatoes. Sind beide Eltern sportbegeistert, ist der Nachwuchs sechsmal aktiver.
Wichtig ist es für die Kinder auch, dass sie in einem Umfeld leben, in dem sie sich frei bewegen können – etwa dass sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule und zu ihren „Terminen“ kommen, ohne dabei vom fahrbaren Untersatz ihrer Eltern abhängig zu sein. Kinder sollten täglich mindestens eine Stunde körperlich aktiv sein (mittlere bis starke Anstrengung). Das vermeidet Übergewicht und die gefürchteten Folgekrankheiten.
Zudem macht – wie Sie und ich wissen –Bewegung ja auch eine Menge Spaß und steigert die Lebensfreude. Auch das ist wiederum die Voraussetzung für ein erfülltes und gesundes Leben. Das wollen wir unseren Kindern doch nicht vorenthalten.
Ich bin mir übrigens ziemlich sicher, dass auch aktive Großeltern ein überaus anregendes Beispiel für Ihre Enkelkinder sind.
Ihr
Helmut Erb
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