Wer Schmetterlinge lachen hört, weiß, wie Wolken riechen
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 14.03.2008 06:00 Uhr
GNL5356
„Ein Anwesen, das mit seiner Umgebung eins ist, schafft Harmonie,“ schreibt Romy Rawlings in ihrem wunderschön gestalteten und gerade neu erschienenen Buch „Harmonie und Wohlbefinden aus dem Garten“. Um einen heilenden Garten nach Feng Shui zu schaffen, müssen Sie „zunächst herausfinden, welche Probleme Ihr Leben belasten (besonders wiederkehrende), und diese mit Ihrer Umgebung in Verbindung bringen... Erst wenn Sie sich Ihrer Umgebung völlig bewusst sind, können deren Energien aktiviert oder gedämpft werden.“
Ihr Rat: Damit „Chi“ richtig fließen kann, sollten Sie Ihren Garten erst einmal genau unter die Lupe nehmen. Um ihn von negativen Energien zu befreien, müssen Sie ihn erst einmal aufräumen und von allem Überflüssigen befreien. Allein im Aufräumen und Reinigen liegen schon heilsame und ordnende Kräfte. Dann können Sie ihn nach den Regeln des Feng Shui neu gestalten. Dabei können Sie sich auch von professionellen Feng-Shui-Beratern helfen lassen. Doch verlassen Sie sich vor allem auch auf Ihr Gefühl. Das Gefühl von Ausgewogenheit ist von größter Wichtigkeit. „Wenn Ihnen etwas ein Wohlgefühl vermittelt, dann bleiben Sie dabei. Nehmen Sie die Veränderungen der Reihe nach vor und warten Sie die Ergebnisse mindestens einen Monat ab, denn es dauert seine Zeit, bis das fördernde Chi in Ihr Leben tritt und es harmonisiert.“
Als verstärkende Heilmittel empfiehlt Rawling das gezielte Zusammenspiel von Wasser, Pflanzen, Farben, Licht, Spiegeln, Klängen (durch Windspiele etwa) und Gegenständen wie Skulpturen und Statuen.
Doch selbst wenn ein Garten ohne viel Überlegung und Planung entstanden ist, bietet uns der enge Kontakt mit der Natur vielfältige Anregungen und Freuden. Die Kraftquelle Garten ist auch ein spiritueller Ort, an dem es sich trefflich meditieren und die Verbindung zum Universum suchen (und finden) lässt.
Der deutsche Romantiker Novalis gab dem spirituellen Aspekt des Gartens diese schöne Erkenntnis mit auf den Weg:
„Wer Schmetterlinge lachen hört, weiß, wie Wolken riechen.“
Ist das nicht wunderbar?