Weltosteoporosetag: Diese 10 Risiken machen Ihre Knochen kaputt
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Osteoporose
vom 7. Oktober 2011, 06:00 Uhr
GNL5356
der Abbau von Knochensubstanz beginnt bei jedem Menschen mit etwa 35 Jahren. Wie stark er zu Buche schlägt, ist von der Knochendichte beim Eintritt ins Erwachsenenalter abhängig - also quasi davon, wie viel Ihr Knochen zuzusetzen hat. Diese 10 Risikofaktoren beschleunigen den Knochenabbau und lassen ihn unter Umständen zu einer schweren Krankheit werden:
- Erbliche Veranlagung, das trifft insbesondere auf hellhäutige, blonde und von Natur aus sehr schlanke Frauen zu
- Frühe Wechseljahre oder wenn die fruchtbare Zeit weniger als 30 Jahre betrug, weil dann weniger knochenschützendes Östrogen gebildet wurde
- Bewegungsmangel und Fehlernährung führen dazu, das die Knochen nicht richtig versorgt werden. Eine zu niedrige Muskelmasse gilt ebenfalls als Risikofaktor, weil Muskeln den Knochen stabilisieren.
- Untergewicht: Wenn Ihr Body-Mass-Index unter 20 liegt, haben Sie zu wenig Fettgewebe, in dem nach den Wechseljahren knochenaufbauende Östrogene gebildet werden (gilt für Frauen und für Männer). Außerdem fehlt Untergewichtigen bei eventuellen Stürzen das schützende Polster.
- Ebenso gefährlich sind Essstörungen wie Magersucht, Diätenwahn und Bulimie, die zu Ernährungsmängeln am Skelett führen.
- Rauchen beeinflusst den Abbau des Knochenskeletts negativ.
- Erkrankungen der Niere bringen den Kalzium- und Vitamin-Haushalt durcheinander, das beeinträchtigt den Aufbau der Knochenmasse, Darmkrankheiten wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa stören die Aufnahme des Kalziums aus dem Darm.
- Gelenkentzündungen führen zu einer Entkalkung der benachbarten Knochen.
- Langzeit-Behandlung mit Kortison (ausgenommen Asthmaspray) führt zum Abbau der Knochen. Auch eine langfristige Einnahme von Beruhigungsmitteln und Antidepressiva zählt zu den Risikofaktoren.
- Vitamin-D-Mangel durch zu wenige Aufenthalte bei Tageslicht im Freien.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Johann Niedermayer (07.10. 2011 08:48 Uhr):
>Erbliche Veranlagung, das trifft insbesondere auf hellhäutige, blonde und von Natur aus sehr schlanke Frauen zu< Erblich ist wahrscheinlich die Methode, die ein Organismus wählt, um ungesunde Daseinsfaktoren (säurelastiger Lebensstil [kummervolles Dasein, Säuren verursachende Ernährung]) zu kompensieren. >Frühe Wechseljahre oder wenn die fruchtbare Zeit weniger als 30 Jahre betrug, weil dann weniger Knochen schützendes Östrogen gebildet wurde.< Frühe Wechseljahre sind vermutlich ein Phänomen früher Wechseljahre. >Bewegungsmangel und Fehlernährung führen dazu, das die Knochen nicht richtig versorgt werden. Eine zu niedrige Muskelmasse gilt ebenfalls als Risikofaktor, weil Muskeln den Knochen stabilisieren.< Ich habe das etwas anderes in Erinnerung: Knochen würden Kraftreizen bedürfen, um Festigkeit entwickeln zu können.
Antworten- Antwort von Johann Niedermayer (07.10. 2011 09:59 Uhr):
Statt "Frühe Wechseljahre sind vermutlich ein Phänomen früher Wechseljahre" sollte es heißen "Frühe Wechseljahre sind vermutlich ein Phänomen einer die Gesundscheit belastenden Lebensweise"
- Antwort von Johann Niedermayer (07.10. 2011 09:59 Uhr):
- Kommentar von martin (07.10. 2011 23:56 Uhr):
Punkt 11: Cadmium - selbst in geringen Mengen zerstört er das Kalzium in den Knochen. Jetzt ratet mal was die Benzinfritzen statt dem Blei als Klopfer in`s Benzin gemischt haben. Gruß Martin
Antworten - Kommentar von Karl Heinz Stenzel (09.10. 2011 07:47 Uhr):
Die höchste Osteoporoserate findet sich in den klassischen Milchländern wie USA, Großbritannien, Norwegen, Schweden und Finnland
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