Weltfrauentag: Warum Frauen eine andere Medizin brauchen
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Naturheilkunde
vom 5. März 2010, 06:00 Uhr
GNL5223
heute will ich unsere Fastenvorbereitung einmal kurz unterbrechen, um Ihnen eine andere wichtige Frage zu stellen: Was glauben Sie, wie gefährlich es in der Medizin ist, eine Frau zu sein? Haben Sie darüber schon einmal nachgedacht: Frauen sind anders krank als Männer, brauchen andere Behandlungen und andere Medikamente. Doch noch immer werden Frauen In der Schulmedizin falsch behandelt und schlechter versorgt.
Denn in der Medizin ist der „kleine Unterschied" zwischen Mann und Frau riesengroß. Gesundheit ist hier meist männlich. Der Mann ist immer noch der Prototyp der Medizin. An ihm richtet sich alles aus. Der Männeranteil in medizinischen Studien beträgt etwa 75 Prozent. Der Grund war zunächst einleuchtend: Bei den Frauen besteht immer das Schwangerschaftsrisiko und dadurch steigen die Versicherungskosten bei Studien stark an. Selbst die Laborratten sind männlich, da sie oft preiswerter sind. Das führt jedoch für Frauen zu fatalen und möglicherweise lebensgefährlichen Folgen: Immer wieder werden sie gar nicht, zu spät oder falsch behandelt. Sie bekommen Medikamente, die nicht für sie taugen, und das auch noch in oft viel zu hohen Dosen. Manche Medikamente sind für Frauen völlig ungeeignet, sprich: gefährlich.
Auch in den Arztpraxen haben Frauen meist das Nachsehen. In diversen Studien wurde nachgewiesen, dass Frauen billigere Medikamente und Behandlungsmaßnahmen verschrieben bekommen als Männer. Generell werden Frauen beim Arzt oft nicht ernst genug genommen - unter anderem weil die Symptome anders sind als die von Männern. Das führt unter anderem dazu, dass - um nur ein Beispiel zu nennen - im Fall von Herzinfarkten und Schlaganfällen nicht schnell genug lebensrettende Maßnahmen ergriffen werden. Etliche Frauen verlieren durch diese Schlamperei ihr Leben.
Das ist empörend, finden Sie? Wir finden, das grenzt an einen Skandal! Das passt gar nicht mehr in unsere Welt, glauben Sie? Wir nennen dies vorsintflutlich! Dagegen muss man etwas unternehmen, fordern Sie? Wir haben es getan: In unserem Informationsdienst „Gesundheit für Frauen" bieten wir Ihnen die wichtigsten Gesundheitsinformationen speziell für Frauen, die neuesten Forschungsergebnisse und die besten Tipps. Monat für Monat erfahren Sie von mir als Chefredakteurin, was Ihnen kein anderer sagt: Wie Sie als Frau gesund bleiben. In meinem Spezialreport „Neue Medizin für Frauen" von "Gesundheit für Frauen" beispielsweise stelle ich Ihnen völlig neue Wege vor, deren Grundlage Erkenntnisse aus der aktuellen Hormon- und Hirnforschung sind. Das Sensationelle: Sie können diese sofort und ohne fremde Hilfe für sich umsetzen.
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Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Johanna Müller (05.03. 2010 10:15 Uhr):
ja ich weiß seit meiner Pubertät dass es da nicht mit rechten Dingen zu geht - man hatte mir damals eine viel zu starke Pille verschrieben von der ich eigentlich erst heute mit viel Arbeit erholt habe..- aber ich habe daraus gelernt - hört sich vielleicht albern an, aber ich lebe nach dem Mond denn so habe ich einen geregelten und vor allem angenehmen Zyklus.
Antworten - Kommentar von Gerti Stangl (05.03. 2010 12:20 Uhr):
Sehr geehrte Frau Schneider, ich stimme voll mit Ihnen überein, dass Frauen andere Medikamente brauchen als Männer. Nur verstehe ich folgendes nicht. Sie schreiben u.a. auf Ihrer homepage: Brust-Ultraschall ist eine nutzlose Zusatzleitung. Ich habe eine Zyste in der Brust, die halbjährlich per Sonografie untersucht wird, ob sich eine Veränderung feststellen lässt oder nicht. Für mich ist das eine Beruhigung. Keine Sicherstellung. Das alte Bild wird mit dem neuen verglichen und eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht doch , eine Veränderung festzustellen oder nicht. Was ist daran schlecht? Mit freundlichem Gruß Gerti Stangl
Antworten - Kommentar von Mette Kramer (08.03. 2010 16:17 Uhr):
Es gibt nicht nur die falsche Medizin für Frauen als „Männermedizin“, sondern auch noch die zu teuren und unsinnigen „Empfehlungen“ zur schnellstmöglichen Operation, vor allem bei typischen „Frauenleiden“!! Dabei geht es oft gar nicht um die Linderung oder Heilung des Leidens sondern um den reinen Nepp nach dem Motto „OP gelungen – Patientin tot! Auch Ultraschalluntersuchungen sind oft völlig überflüssig, da vielfach zu häufig durchgeführt. Das ist wirklich ein riesiger Skandal und eine Verantwortungslosigkeit ohnegleichen von Seiten der Mediziner, sich so wenig um die eigentliche Erkrankung / Störung einer Patientin zu kümmern und ihr statt dessen Angst zu machen um sie so zur ‚gewünschten OP’ besser hinführen zu können. Frauenärzte haben mit ihren unguten Praktiken viel Leid und viele zusätzliche Leiden verschluldet, fühlen sich jedoch noch ganz „sauber“ und „schuldlos“. Moralische Bedenken gibt es wohl kaum noch bei dieser Spezies der Mediziner. Die von Ihnen leider zu Recht angegebenen „billigen Medikamente“ nützen bekanntlich wenig bis gar nichts, sondern führen zu neuen Störungen durch Nebenwikrungen. Diese sind weder den verschreibenden Ärzten und erst recht nicht den betroffenen Frauen bekannt. Die Pharmazie und mit ihr die verschiedenen Ärzte wünschen sich ja „kranke Patientinnen“, da sie nur so zu dem gewünschten Geldsegen zu kommen glauben. Das ganze System ist eine reine „Geldsache“ und so absolut nicht zu akzeptieren. Die Krankheitsreform der Regierung ist ein weiterer Faktor um diese gefährliche und sinnlose Art von „Behandlung“ als „gesetzlich festzulegende Neuerung“ festzuschreiben. Fragt sich nur zu wessen Gunsten – bestimmt nicht für die betroffenden Patientinnen. Mette Kramer
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