Weiße, abgestorbene Finger können auf weitere Erkrankungen hinweisen
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund
vom 5. August 2008, 16:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin, lieber Leser,
jeden Morgen gehe ich schwimmen - damit ich meinen inneren Schweinehund überwinde, nicht alleine, sondern mit meinem Vater. Der ist immer völlig fasziniert, wenn er nach einigen Bahnen seine Finger betrachtet. Nicht jeden Morgen, aber in schöner Regelmäßigkeit sterben einige Finger durch den Kontakt mit dem kühlen Wasser ab und werden komplett weiß. Nun wissen wir beide, dass diese Erscheinung bei ihm nicht gefährlich ist - das hat der Arzt nach einigen Untersuchungen festgestellt.
Durchaus kann aber hinter diesem Absterben der Finger das so genannte Raynaud-Syndrom stecken. Es handelt sich dabei um Beschwerden, die harmlos sein können, genau so gut aber im Zuge anderer Krankheiten wie zum Beispiel Rheuma, auftreten. Wie Sie das primäre, harmlose Raynaud-Syndrom, aber auch die sekundäre, durchaus schmerzhafte Variante dieser Erkrankung behandeln (lassen) können, lesen Sie in der heutigen Ausgabe von täglich gesund.
Bleiben Sie gesund,
Ihre Dr. Martina Hahn-Hübner