Weihrauch wirkt vor allem entzündungshemmend
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 26. August 2011, 11:49 Uhr
GNL5356
Die Boswelliasäuren (Boswellia serata), die sich im Weihrauchharz finden, scheinen eine große Heilwirkung zu besitzen. Sie müssen nach heutigem Kenntnisstand jedoch in einer speziellen Form aufbereitet sein, um ihre Heilkraft auch richtig entfalten zu können. Die Boswelliasäuren sollen ebenfalls einen stärkenden Effekt auf das Immunsystem ausüben.
Das sind die wichtigsten Wirkungen des Weihrauchharzes:
- entzündungshemmend
- schmerzstillend
- beruhigend
Das Olibanum-Öl, das Sie in der Apotheke erhalten, kann Ihnen nützlich sein bei kleinen Druckgeschwüren im Mund (Aphten), bei Zahnfleisch-, Mandel- und Rachenentzündungen. Dazu bereiten Sie sich ein entzündungshemmendes Gurgelwasser: Geben Sie 1 bis 5 Tropfen des Öls in warmes Wasser, Salbei- oder Kamillentee. Damit gurgeln Sie einige Male am Tag.
Wenn Sie unter Akne, kleinen Hautentzündungen oder Lippenherpes leiden tauchen Sie einen Wattepad in diese Mischung und tupfen damit die betroffenen Stellen ab. Das kühlt, lindert die Schwellung und trocknet den Entzündungsherd aus.
Olibanum-Dämpfe wirken schmerzstillend, entzündungshemmend und desinfizierend. Deshalb eignet sich der Rauch auch gut gegen Schnupfen, Halsweh und eine verstopfte Nase.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Volker Bullinger (27.08. 2011 01:05 Uhr):
Sehr geehrte Frau Schneider, danke für Ihre interessanten Artikel. Wie soll Weihrauch aufgenommen werden? Essen oder einatmen. Herzlichen Dank für Ihre liebe Antwort von Volker Bullinger
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