Wechseljahre: Sport statt Medikamente
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Wechseljahre
vom 17. August 2009, 05:00 Uhr
GNL5356
Wechseljahre: Sport statt Medikamente
Sport wirkt sich positiv auf alle Beschwerden und Risikofaktoren aus, die in Zusammenhang mit den Wechseljahren genannt werden. Frauen in den Wechseljahren brauchen demzufolge keine Medikamente - und schon gar keine Hormonpräparate - sondern vor allem regelmäßige Bewegung. Das ergab vor einiger Zeit die Erlanger Fitnessstudie. Im Rahmen dieser Untersuchung trafen sich Frauen jenseits der Wechseljahre dreimal in der Woche, um gemeinsam Sport zu treiben. Auch zu Hause trainierten die Ladies einmal in der Woche. Nach vier Jahren kamen die Forscher zu diesem Ergebnis: Der Körperfettanteil schmolz, die Fettverteilung am Körper verbesserte sich, die Blutfettwerte harmonisierten sich deutlich, während dies bei der unsportlichen Vergleichgruppe das Gegenteil der Fall war. Die Knochendichte nahm bei den aktiven Frauen zu, bei den inaktiven nahm sie ab.
Vor allem aber klagten die Sportlerinnen wesentlich seltener über Wechseljahrsbeschwerden als die anderen Frauen. Sie blieben von Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen weitgehend verschont.
Machen Sie es besser!
Ihr
Helmut Erb
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Bärbel DEbus (18.08. 2009 08:55 Uhr):
Es ist wohl wahr das Sport gut ist auch bei Wechseljahre Beschwerden. Nur, welche Frau kann es sich erlauben dreimal die Woche Sport zumachen. Irgendwann muss man ja auch mal seine Arbeit noch machen und Geldverdienen - das Haus versorgen und die Familie erhebt auch noch Anspruch. Das können nur Frauen machen die kein Haus - kein Mann - nicht arbeiten gehen - ganz einfach Singl sind. Das ist meine Meinung dazu. Ich fahre einmal die Woche Fahrrad und besuche 6 km weiter dabei eine Freundin 1 Stunde dann wieder nachhause. Ich wüte nicht wo ich noch zwei mal Sport einbinden könnte ohne das etwas anderes verkommt. Schöne Grüsse
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