Wasseranwendungen stärken Ihren gesamten Organismus
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 19. Mai 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin,
lieber Leser,
die Heilkraft des Wassers beugt Krankheiten ganz besonders wirkungsvoll vor oder hilft Ihrem Körper dabei, wieder gesund zu werden, indem sie seine Selbstheilungskräfte mobilisiert. Äußerlich angewendet kann Wasser über die Haut auf die Organe einwirken. Es wirkt beispielsweise Fieber senkend und beruhigt aufgebrachte Nerven.
Bereits in der Antike waren Wasseranwendungen als Heilmittel bekannt. Doch vor allem dem „Wasserpfarrer" Sebastian Kneipp ist es zu verdanken, dass die positiven Reizwirkungen von kaltem und warmem Wasser nachhaltig Einzug in die Volksmedizin hielten. Die Wirkung der verschiedenen Wasseranwendungen basiert vorwiegend auf drei Mechanismen:
- Warm-Kalt-Reize: Durch die Verwendung unterschiedlicher Temperaturen wird der Körper in vielerlei Hinsicht „angestupst".
- Druck-Reiz: Durch den physikalischen Druck des Wassers werden zusätzliche Reize ausgeübt - etwa wenn Sie einen Schlauchguss machen.
- Wirkung der Heilzusätze: Ein großer Teil der Wirkung wird durch die im Wasser gelösten Wirkstoffe der Heilpflanzen oder Heilpflanzenauszüge verursacht.
Reize, die zunächst milde einsetzen, sich dann steigern oder durch den Wechsel von Kälte und Wärme entstehen, trainieren vor allem die Blutgefäße. Regelmäßig angewendet mobilisieren Wasseranwendungen die Selbstheilungskräfte, machen ausgeglichener und insgesamt belastbarer. Das hat sich bei einer Vielzahl von akuten und chronischen Befindlichkeits- und Funktionsstörungen bewährt. Denn durch die Reize an der Hautoberfläche werden über Reflexe auch Organe erreicht, die im Körperinneren liegen.
Lesen Sie im nächsten Beitrag, wie Sie sich die Heilkraft des Wassers am besten zunutze machen.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider