Was sind homöopathische Komplexmittel?
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Homöopathische Mittel
vom 16. Juni 2011, 10:35 Uhr
GNL5356
Therapeuten ohne homöopathische Spezialausbildung bevorzugen die Komplexmittel-Therapie, bei der sie zwischen drei und acht fertige Einzelmittel in meist niedrigen Potenzen kombinieren. Dabei hoffen sie, dass das richtige Mittel gegen die Beschwerden dabei ist. Klassische Homöopathen lehnen dies ab. Sie verwenden sehr viel Zeit darauf, für den einzelnen Patienten und seine speziellen Beschwerden die richtigen Mittel zusammenzustellen. Sie ziehen Lebenslauf, Lebensform und Eigenheiten des Patienten ins Kalkül. Außerdem fragen sie nach den Details Ihres Leidens und nach Dingen, die anscheinend gar nichts damit zu tun haben. Sie erkunden, was die Beschwerden verschlimmert oder verbessert - etwa Wärme, Kälte oder Bewegung. Dann erst wählen sie die einzelnen Substanzen sorgfältig aus. Behandeln lassen sich mit der Homöopathie vor allem Alltagsleiden wie Schlafstörungen, allgemeines Unwohlsein, Magen- und Darmbeschwerden, Rückenschmerzen oder Kopfweh. Aber auch bei vielen chronischen Leiden werden erstaunliche Erfolge erzielt.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Ilona Walter (16.06. 2011 16:20 Uhr):
Homöopathie verlangt viel Eigenbeobachtung und Disziplin wie auch Eigenverantwortung. Ich selbst lebe seit 1991 mit dieser Medizin und mein Gesundheitszustand hat sich kontinuierlich verbessert. Es gab auch Rückschläge, aber wenn wir nur die Höhen sehen, schätzen wir sie nicht mehr. Ich habe immer eine/n Schulmediziner gefunden mit der Zusatzausbildung Homöpathie und bin gut damit gefahren. Auch meine Seele ist genesen, die Ursache für die meinsten Erkrankungen. Aber ohne Mitabreit des Patienten ist eine solche langwierige Behandlung nicht möglich.
Antworten - Kommentar von Burkhardt Mucha (17.06. 2011 08:55 Uhr):
Die Anwendung komplexer Mittel der Homöopathie ist in vieler Hinsicht fraglich...man versucht ein Breites Band an Wirkungsmöglichkeiten zu bekommen um die Krankheit zu behandeln. Dies widerspricht jedoch der Behandlungsart denn allein die Kenntnis des Zusammenhanges zwischen dem Wesen der Erkrankung und der Wahl des dieser Krankheit entsprechenden Mittels vermag tiefgreifende Heilvorgänge auszulösen. Jeder Substanz liegt ein Wesensbild zu Grunde und wird man einst verstehen wie die Mineralien mehr in das Ich- Wesen des Menschen hereinwirken, und pflanzliche Mittel den Ätherleib und den seelenorganismus ansprechen um nur wenige Anhaltspunkte zu geben so wird man damit besser umzugehen wissen..Eigentlich geht ja jeder Heilvorgang aus dem Seelisch- geistigen des Menschen hervor, von dort aus wird auf die Physischen Kräfte des Leibes gewirkt. Die in den Substanzen vergrabenden Kräfte wird man erkennen müssen um besser helfen zu können. So fordert Paracelsus mit recht der Arzt müsse durch der Natur Examen gehen, dann erst wird er Helfer im wahren Sinne sein können. Mit freundlichen Grüßen Burkhardt Mucha
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