Was Sie über den Gesundheitsschutz durch Kaffee wissen sollten
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Kaffee
vom 5. Mai 2011, 06:00 Uhr
GNL5356
für uns viele von uns ist Kaffee von jeher ein Zaubermittel, das wir uns täglich gönnen - lange Zeit auch mit schlechtem Gewissen. Gerade ein oder zwei Tassen Kaffee beziehungsweise ein starker Espresso können tagsüber Wunder wirken, denn sie verpassen uns völlig ohne Nebenwirkungen, Epo oder Blutdoping einen angenehmen Leistungskick. Das Koffein fördert Ihre Konzentrationsfähigkeit und macht sie geistig wacher. Probieren Sie es einfach mal mit einer starken Tasse Kaffee, bevor Sie sich zu einer Konferenz aufmachen oder irgendwohin gehen. Das verleiht Ihnen wirklich Flügel.
Kaffee raubt Ihnen zudem keineswegs Flüssigkeit, wie lange Zeit behauptet wurde: Amerikanische Forscher haben den Einfluss koffeinhaltiger, koffeinfreier, kalorienhaltiger und kalorienfreier Getränke auf den Flüssigkeitshaushalt des Körpers untersucht. Sie sind zu der guten Nachricht gelangt, dass Sie die Warnung, Kaffee nicht mit in die tägliche Flüssigkeitsbilanz einzurechnen, weil er in Wirklichkeit entwässernd wirkt, getrost zu den Akten legen können. Koffein wirkt sich nicht negativ auf Ihre Flüssigkeitsbilanz aus.
Sie können Ihre Kaffee also getrost in die täglich benötigte Flüssigkeitsmenge von rund zwei Liter hinzurechnen. Zu diesem Ergebnis waren im vergangenen Jahr bereits andere amerikanische Wissenschaftler gekommen. Sie hatten Studien der vergangenen 30 Jahre ausgewertet, die sich mit dem Einfluss von Kaffee und anderen koffeinhaltigen Getränken auf den Wasserhaushalt des Körpers befassten. Ihr Ergebnis: Die üblicherweise getrunkene Menge an Kaffee, Tee und anderen koffeinhaltigen Getränken wirkt nicht entwässernd. Erst ab vier Tassen Kaffee am Tag erhöht sich die Flüssigkeitsausscheidung. Die ernährungsmedizinische Empfehlung, zu jeder Tasse Kaffee ein Glas Wasser zu trinken, sollten Sie also von der fünften Tasse an weiter beherzigen.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Angela (05.05. 2011 06:23 Uhr):
Liebe Sylvia Leider stimmt das nicht ganz, was ich aus eigener Erfahrung weiss. Wenn ich einen Flüssigkeitsrückstau im Gewebe habe, was aus verschiedenen Gründen passieren kann, von gewissen Weissweinen zum Beispiel, also dann etwas aufgelaufene Hände und Füsse habe, brauche ich nur eine Tasse Kaffee zu trinken, und die Flüssigkeit löst sich, also ist Kaffee entwässernd. Wasser allein ist nicht so effizient.
Antworten - Kommentar von Leserin (05.05. 2011 13:07 Uhr):
Ich hätte gerne mal gewusst, ob es bei einer Ernährungsumstellung wirklich etwas ausmacht, wenn ich täglich fast nur Kräutertee trinke und wenig Wasser, insgesamt ab mind. 3 l. Kann mich da jemand aufklären? Vielen Dank!
Antworten - Kommentar von Ilka (05.05. 2011 16:26 Uhr):
Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn man mal eine ganze Zeit, - ;2-4 Wochen auf Kaffee ganz verzichtet, wirkt sich das sehr positiv aus. Kaffee übersäuert den Körper. Wer sowieso zu "sauer" ist, sollte lieber auf Malzkaffee oder Dinkelkaffee zurückgreifen.
Antworten- Antwort von Lesterin (07.05. 2011 10:54 Uhr):
Ob Dein Körper übersäuert ist, kannst Du mit Teststreifen prüfen. Ich trinke täglich 1 Tasse Milchkaffee und mein Teststreifen zeigt immer basisch an, ganz selten leicht übersäuert. Also kann es nicht ganz so schädlich sein.
- Antwort von Lesterin (07.05. 2011 10:54 Uhr):
- Kommentar von Ulrike Tack Hillebrand (09.05. 2011 17:11 Uhr):
Also ich frage mich, wenn Kaffee gut soll sein bei Krebs wieso dann alle davor warnen, wegen der Übersäuerung. Habe noch nie einen Heilpraktiker sagen gehört, dass man bei Krebs Kaffee trinken soll, eher das Gegenteil?!
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