Was Ihnen hilft, wenn Sie selbst kleinste Geräusche stören
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 13. August 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
fast alle Menschen kennen Geräusche, die ihnen unangnehm sind - etwa das Quietschen von Autobremsen, das Kratzen der Gabel auf dem Teller, schiefe Geigentöne oder das Kreidegeräusch an der Tafel. Dann sträuben sich uns die Nackenhaare, und wir halten uns die Ohren zu. Doch das sind nur seltene Momente - zudem wir diesen Geräuschen aus dem Weg gehen können. Immer mehr Menschen leiden aber daran, dass sie normale Geräusche als schmerzhaft registrieren. Lärmschmerz - Geräuschqual nennen es die Mediziner.
Während bei Gesunden die Schmerzschwelle für Geräusche bei etwa 120 Dezibel liegt, empfinden Menschen, die an der so genannten Hyperakussis leiden, bereits 65 Dezibel als unerträglich. Das heißt, sie können eine normale Unterhaltung schon vor Schmerzen kaum mehr aushalten. Lautere Geräusche rufen körperliche Reaktionen hervor wie Herzjagen, Blutdruckanstieg, Schweißausbrüche, Unruhe, Zappeligkeit, Mundtrockenheit, Verspannungen und Schmerzen in der Nähe der Ohren. Manche werden schier wahnsinnig, wenn irgendwo auch nur Blätter rascheln.
Etwa eine halbe Million Menschen leiden unter diesem Syndrom. Experten schätzen, dass die Geräuschüberempfindlichkeit zunimmt. Interessanterweise steigt die Zahl vom allem unter den Großstadtbewohnern. Dr. Helmut Schaaf, leitender Oberarzt der Tinnitusklinik in Bad Arolsen, hält die Hyperakussis auch für eine Folge der Reizüberflutung in unserer Lärmgesellschaft. Gerade das Ohr reagiert am empfindlichsten von allen Sinnesorganen. Während wir beispielsweise die Haut abdecken, die Nase zukneifen und die Augen schließen können, ist das Ohr immer offen, auch nachts im Schlaf.
Die Ursachen der Hyperakussis können vielfältig sein. Sie gehen von Mittelohrentzündung über Hörsturz, Lärmschäden oder Migräne bis hin zu Dauerstress und Depressionen. Auch Angst- und Panikerkrankungen gehören dazu. Nicht selten tritt diese extreme Geräuschempfindlichkeit im Doppelpack mit Dauer-Ohrsausen (Tinnitus) oder einer Hörminderung einher.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Hildegard Kramp (13.08. 2010 09:09 Uhr):
Ihre Ausführungen über die zunehmende Empfindlichkeit der Ohren mag ja aus ärztlicher und wissenschaftlicher Sicht stimmen. Aber da gibt es noch andere Gründe, dass die Sinnesorgane sensibler werden. Und das ist die Veränderung der Energie auf der Erde bzw. die Schwingungserhöhung oder Magnetfeldveränderung. Die Jungen Menschen sind seit Jahren viel sensibler und daher auch Stressanfälliger, weil sie ganz andere Frequenzen hören und wahrnehmen wie wir älteren. Die Welt befindet sich in einer Bewusstseinserweiterung, was sich speziell in den Sinnesorganen bemerkbar macht. Wenn man sich mit dieser Sachlage näher beschäftigt kann man viel besser mit diesen Einflüssen umgehen. Siehe : Der große Wandel 2012.
Antworten- Antwort von Thorben (13.08. 2010 12:43 Uhr):
Wen es noch nicht so schlimm erwischt kann ich nur empfehlen, gelegentlich ne laengere Auszeit zu nehmen mehr als 30 Tage und diese Zeit komplett in der Natur zu verbringen. Mit sich selbst allein und nur fuer sich verantwortlich. Als Selbstfindung sozusagen.
- Antwort von Klaus Holzhausen (14.08. 2010 00:24 Uhr):
Wieder einer Ihrer excellenten kommentarare.Was ist die consequens und was ist zu tun ? Ich würde auch. dazu gerne vorschläge hören.wir können nicht nur klagen wir müssen etwas tun oder nicht?
- Antwort von Thorben (13.08. 2010 12:43 Uhr):
- Kommentar von Martin Stähle (13.08. 2010 10:51 Uhr):
Sehr geehrte Frau Schneider Nicht zu vergessen die Gehörknöchelchen. Wenn diese verknöchern, zusammnwachsen bzw. sich berühren, entstehen bei gewissen Frequenzen Vibrationen, welche die kleinen Knochen quasi sehr schnell aufeinanderschlagen lässt und dadurch ein unangenehmer Schlag auf oder ein Reisen im Ohr entstehen lässt. Leide seit einigen Jahren selber daran. Erst nur auf einem Ohr dann auf dem anderen. Das rechte reagiert eher auf hohe und das linke eher auf tiefe Frequenzen. Gruß Martin
Antworten - Kommentar von Api Cenna (13.08. 2010 11:25 Uhr):
Eine andere Ursache sind Vergiftungen, die die Nervenzellen bzw. Nervenbahnen angreifen. Ich selbst hatte mind. 20 Jahre lang eine Amalgamvergiftung, und nach jeder neuen Amalgamfüllung wurden Ohrgeräusche und Empfindlichkeit des Gehörs schlimmer, so dass ich nicht mal mehr einen Topf auskratzen konnte, weil jedes Kratzen mich zusammen zucken liess. Nach Entfernung des gesamten Amalgam und Entgiftung homöopatisch, Chlorella-Algen, Zink usw. sind alle diese Probleme so gut wie weg, und es geht mir besser als je zuvor.
Antworten - Kommentar von Anita Sallas (15.08. 2010 14:47 Uhr):
es gibt alternativen für eine heilung. die menschen müssen lernen umzudenken. ich habe meine blockaden und rückenprobleme mit dem revitaler weg bekommen kann ihn nur wärmstens empfehlen und nicht immer nur auf die ärzte hören. die menschen müssen lernen die vertantwortung für ihren körper selbst zu übernehmen. hier mal ein interessanter link www.revitaler.de lg anita sallas
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