Was Fasten bei Ihnen auslösen kann

in Naturmedizin aktuell zum Thema Fasten
vom


von Sylvia Schneider

Es gibt ein paar Körperreaktionen, auf die Sie sich zur Sicherheit einstellen sollten. Typisch für die erste Zeit sind:

  • Bauchweh
  • Kopfweh
  • Schlafstörungen
  • Frösteln
  • Schwindel
  • Unterzuckerung
  • leichte Sehstörungen.

Manche Menschen reagieren nach einer Weile ohne feste Nahrung mit einer so genannten Fastenkrise. Sie werden schwermütig, leicht reizbar und fühlen sich krank. Sind Sie davon betroffen, sollten Sie zunächst Ihre tägliche Trinkmenge erhöhen und sich dann rasch mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker besprechen.


Neulinge fürchten sich oft am meisten davor, dass sie während der Fastentage unter brüllendem Hunger leiden müssen. Doch interessanterweise verschwindet der Hunger nach sehr kurzer Zeit. Schon am zweiten Tag stellt der Magen meist sein Knurren ein. Während der Fastentage fühlen Sie sich normalerweise auch nicht schlapp oder lustlos, sondern aktiv und voller Energie. Das Schlafbedürfnis sinkt, die körperliche und seelische Leistungsfähigkeit sind enorm. Nach einigen Tagen kann sich das Fasten-Hoch einstellen – eine beschwingte gute Laune, ähnlich wie beim Laufen. Denn es wird jetzt vermehrt das körpereigene Glückshormon Serotonin ausgeschüttet. Nach Erkenntnissen von Fastenexperten kann dieses Stimmungshoch bis zu einem halben Jahr andauern. Ihr Körper schüttet ebenfalls größere Mengen des Anti-Aging-Hormons HGH aus, das Zellwachstum und -vermehrung anregt.

In Studien konnte nachgewiesen werden, dass während des Fastens der Botenstoff Serotonin vermehrt ausgeschüttet wird, der das Zentrale Nervensystem harmonisiert. Die Wirkungen waren vergleichbar mit denen von Drogen wie LSD und Ecstasy stellten Forscher der Universität Göttingen fest. Ebenfalls messbare Auswirkungen wurden beim Stressempfinden festgestellt. Nach zwei Wochen Fasten wurde bei den Testpersonen eine Normalisierung der Konzentration des Stresshormons Kortisol festgestellt. Blutfett- und Cholesterinwerte sanken, der Blutdruck ging auf ein normales Niveau zurück. Solche positiven Auswirkungen bleiben übrigens beim krampfhaften Diäthungern aus.

Ihre Sinne werden geschärft

Sie werden sensibler für Gerüche und Geräusche. Viele Fastende empfinden die Phase des Nahrungsverzichts auch als Möglichkeit der seelischen Reinigung, in der sie klarer sehen können, wohin sie ihr Weg führen soll, welche Dinge, Verhaltensweisen und Menschen für sie gut oder schädlich sind und wovon sie sich trennen wollen.


von
Sylvia Schneider

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