Was bei einer Allergie gegen Nickel hilfreich ist
Dr. Dietmar Kowertz in Verbraucherschutz Vertraulich
vom 6. Oktober 2009, 10:00 Uhr
GNL5356
Hierzulande gibt es rund 6 Millionen Menschen, die auf Nickel allergisch reagieren. Und zwar nicht nur gegenüber Nickel in Modeschmuck, Schnallen und Knöpfen, sondern auch gegen das Nickel, das in Spuren in manchen Lebensmitteln enthalten ist. Je häufiger man mit Nickel in Kontakt kommt, desto mehr wächst das Risiko, eine Allergie zu entwickeln. Mit diesen Tipps beugen Sie wirksam vor:
Eine nickelfreie Ernährung ist so gut wie unmöglich. Meiden Sie aber Nahrungsmittel, in denen viel Nickel enthalten ist, wie Schokolade, Sojabohnen, Hülsenfrüchte und Haferflocken.
Verzichten Sie auf Fertiggerichte, denn darin sind häufig nickelbelastete Sojabohnen enthalten.
Kochen Sie in nickelfreien Edelstahlkochtöpfen.
Bei Verdacht auf Nickelallergie (Magen- und Darmprobleme, Migräne, Depressionen) sollten Sie umgehend einen Allergologen aufsuchen.