Was bedeuten die Potenzen bei homöopathischen Mitteln?
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Homöopathie: Potenzen
vom 4. März 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
Diese Frage stellte mir gerade Leser Robert. Homöopathische Mittel werden nach einem Verfahren hergestellt, das Potenzieren genannt wird. Der Ausgangsstoff wird in einem Wasser-Alkohol-Gemisch angesetzt. Dadurch gewinnt man die so genannte Urtinktur. Von ihr nimmt man einen Teil und vermischt ihn durch kräftiges Schütteln mit zehn Teilen einer Wasser-Alkohol-Gemisch. So entsteht die Potenz D1. Davon wird wieder ein Teil mit zehn Teilen Wasser-Alkohol-Gemisch verdünnt. Je öfter man diesen Vorgang wiederholt, umso größer wird die Verdünnung, umso höher die Potenz. Es gibt sogar Potenzen aus dem Hunderter- und Tausenderbereich (C oder M = 1.000, LM = 50.000). Aus den Verdünnungen entstehen dann Kügelchen - die Globuli - oder Tinkturen.