Warzen killen – mit Geduld und Speckschwarte
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Warzen
vom 21. September 2009, 05:00 Uhr
GNL5223
„Ich habe an den Füßen Warzen, die ich mir wahrscheinlich im Fitnessstudio zugezogen habe. Das sieht hässlich aus und ist lästig. Was kann ich dagegen tun?" Das will Leser Renato von mir wissen.
Warzen werden durch ein Virus - das Humane Papilloma Virus (HPV) - hervorgerufen und sind ansteckend. Klassische Übertragungsstätten insbesondere für Fußsohlenwaren (Plantar- oder Dornwarzen) sind in der Tat Fitnessclubs, Sporthallen Swimmingpools, Badeanstalten und Umkleideräume. Die Viren werden über Hautschüppchen entweder durch den direkten Kontakt oder über Gegenstände "weitergereicht". Manchmal reicht auch schon ein Handschlag oder Give me five aus, um die Viren weiter zu transportieren. Sie können bis zu 20 Monate in der Zelle schlummern, bevor sie sich bemerkbar machen.
Warzen können sich mit und ohne Behandlung spontan wieder zurückbilden, sie können Ihnen aber auch jahrelang treu bleiben. Ein Tipp meiner Frau aus „Naturmedizin aktuell" für Sie: Bestreichen Sie die Warzen regelmäßig mit dem zerquetschten Blattgrün des Lebensbaumes (bekommen Sie als "Thuja extern" in der Apotheke). Sie können auch frischen Schöllkrautsaft nehmen. Beide Pflanzen enthalten virushemmende Substanzen. Sie brauchen etwas Geduld, bis die Wirkung einsetzt.
Sie können aber auch in der Apotheke Warzenpflaster oder salizylsäurehaltige Lösungen zur Schältherapie kaufen. Abzuraten ist von aggressiven, ätzenden Mitteln wie Höllenstein (Silbernitrat) oder Eis-Essig, denn diese können zu Entzündungen führen. Der Hautarzt kann die Warzen und Hautwucherungen mit Elektroninstrumenten "verkochen", mit Kältetherapie vereisen, mit Laserstrahlen verdampfen oder mit einem Zellgift bepinseln. Zunehmend werden auch Bestrahlungen mit wassergefiltertem Infrarotlicht oder die photodynamische Therapie eingesetzt.
Probieren Sie doch auch einmal das Rezept unserer Großmütter aus: Besprechen Sie die Warzen mit geheimnisvollen Worten, nachdem Sie diese mit einer Speckschwarte bestrichen haben. Am besten bei Vollmond unter einem Holunderbusch. Diese Suggestion kann auf dem Umweg über Ihre Psyche Ihre Abwehrkraft gegen die Viren mobilisieren. Besprechen ist in der Tat oft erstaunlich erfolgreich. Das bestätigen auch die Hautärzte.
Alles was Ihre Durchblutung fördert wie Wechselduschen und -bäder, Massagen, Sauna, Dampfbad und Sport können Ihrem Abwehrsystem beim Kampf gegen die Warzen helfen. Tragen Sie an den möglichen Übertragungsstätten immer Badepantoffeln. Ihren Handtüchern, Waschlappen und Ihrer Bettwäsche sollten Sie eine Wäsche bei mindestens 60 Grad gönnen.
Machen Sie es besser!
Ihr
Helmut Erb
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Susanne (21.09. 2009 08:55 Uhr):
Guten Morgen! Zu dem Beitrag Warzen und Geduld möchte ich noch anmerken: Eine Behandlung bitte nur bei Vollmond anfangen und bei Neumond wieder aufhören! Wir nahmen immer den Saft vom Löwenzahn - und ich dachte einmal nicht daran, dass es bei abnehmendem Mond die Wirkung erzielt - auch nachzulesen in dem Buch Aus eigener Kraft - Mondrhythmen - und wurde dann eines Besseren belehrt. Herzliche Grüße und viel Gesundheit, Susanne Marbach
Antworten - Kommentar von Kittler Arnd (21.09. 2009 09:48 Uhr):
Hallo Herr Erb, bin gegeisterter Leser und Anwender Ihrer Tipps. Zum Warzenbeitrag eine erfolgreiche Anwendung: mein Sohn hatte schlimme Warzen an einer Hand. Nach dreimaligen cremen der Hand mit Teebaumölsalbe waren die Warzen nach kurzer Zeit verschwunden. Es mutete wie ein Wunder an! MfG Kittler.
Antworten - Kommentar von Monika (21.09. 2009 17:09 Uhr):
Guten Tag. Schon meine Mutter behandelte Warzen mit Nacktschnecken. Dabei ist es nicht wichtig, ob diese bei Voll- oder Leermond sanft über die Warzen gestrichen werden den Schleim gleichmässig über die Warze verstreichen und anschliessend Strümpfe darüber ziehen, damit der Schleim nicht gleich wieder abgerieben wird). Bereits eine einmalige Anwendung kann helfen, bei hartnäckigeren Fällen aber höchstens 3-4 mal in der Woche. Am Besten werden die nützlichen Schnecken dabei auch nicht ;besprochen, weder mit Wääh, noch mit gruusig, höchstens mit einem Dankeschön. Ich habe schon Bekannte damit behandelt, die seit Jahren Warzen an den Füssen hatten und spätestens nach einer Woche nach 2-3 maliger Behandlung waren die Warzen für immer weg. Gute Gesundheit. Monika
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