Warum wenig Salz zu essen so gesund für Sie ist
unseren Experten des Berkeley Wellness-Report in Täglich Gesund
vom 8. August 2011, 16:00 Uhr
GNL5356
Eine Ernährung mit viel Salz begünstigt einen hohen Blutdruck (Hypertonie), und der wiederum ist eine der Hauptursachen für Herzinfarkt und Schlaganfall. Im Gegensatz dazu kann ein Weniger an Natrium (Bestandteil von Salz) den Blutdruck senken und so jedes Jahr Zehntausende von Leben retten. Zu diesem Ergebnis kam eine neue große Studie veröffentlicht im New England Journal of Medicine.
Die Studie verwendete Computermodelle zur Gesundheitsvorhersage und schätzt, dass eine Reduzierung von 1.200 mg Natrium pro Tag 54.000 bis 99.000 Herzinfarkte, 32.000 bis 66.000 Schlaganfälle und 44.000 bis 92.000 Todesfälle pro Jahr allein in den USA verhindern würde. Weniger Salz würde auch die Gesundheitskosten um jährlich 10 bis 24 Milliarden US-$ senken. Schon die sehr geringe Reduzierung von 400 mg Natrium pro Tag würde bedeuten, dass bis zu 32.000 Menschen weniger sterben, so die Vorhersage der Studie.
Amerikaner kommen gegenwärtig auf durchschnittlich mehr als 3.400 mg Natrium pro Tag und überschreiten damit das empfohlene Tageslimit von maximal 1.500 bis 2.300 mg bei Weitem. Verglichen mit den 1980er Jahren ist das eine Zunahme um 50 %.
Nationale Strategien gegen Salz
Der größte Teil des Natriums, das wir aufnehmen, stammt aus verpackten bzw. vorgefertigten Speisen. Eine Reduzierung wird daher so lange schwierig bleiben, solange Hersteller von Nahrungsmitteln und Restaurants den Zusatz von Salz nicht zurückfahren. Doch trotz einiger Veränderungen der Nahrungsmittelindustrie in den letzten Jahren ist der Natriumanteil nach wie vor hoch. In vielen Speisen ist er sogar höher als noch vor ein paar Jahren.
Inzwischen wird jedoch der Druck auf die Nahrungsmittelindustrie stärker. Im Januar 2010 kündigten einige Gesundheitsinstitutionen von New York City/USA eine nationale Initiative zur Salzreduzierung an: Hersteller von Nahrungsmitteln und Restaurantketten sollen dazu gebracht werden, den Natriumanteil innerhalb der nächsten fünf Jahre nach und nach um 25 % zu reduzieren. (Ein ähnliches Programm ist in Großbritannien bereits erfolgreich durchgeführt worden.)
Unterstützt werden die Initiatoren von mehr als 40 Städten, Staaten und nationalen Gesundheitsorganisationen in den USA. Andere Gruppen fordern eine Natriumreduktion um 50 % innerhalb der nächsten zehn Jahre. Und wieder andere verlangen sogar von der Regierung, Salz als Nahrungsmittelzusatz zu klassifizieren, damit es reguliert werden kann.
Bestimmen sie Ihre Salz-Obergrenze selbst
Die Obergrenzen für Natrium, die von der National Salt Initiative festgelegt wurden, sind allerdings nicht wirklich niedrig. Ein Hamburger mit 1.200 mg Natrium (die Grenze für 2014!) ist immer noch ein salziger Hamburger. Das Programm ist auch freiwillig, es wird also weder Verwarnungen noch Strafen geben, wenn die die Ziele nicht erreicht werden.
Aber die Studie im New England Journal of Medicine deutet ja an, dass es gar nicht notwendig ist, den Salzkonsum drastisch einzuschränken, um positive Veränderungen für die Gesundheit zu erreichen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Karl Mosler (08.08. 2011 16:28 Uhr):
Dürftig oder sehr dürftig ist der Informationsgehalt über den Salzkonsum beim Ottnormalverbraucher. Wie viel Salz esse ich? Wieviel wäre gesund? KM
Antworten - Kommentar von Sörgel (08.08. 2011 16:39 Uhr):
Salz ist sehr wohl notwendig für unseren Körper, aber Kristall- oder Steinsalz mit allen 84 Elementen und nicht das Abfallprodukt der Industrie mit nur 2 Elementen. Im Gegenteil, mit dem richtigen Salz kann man die Schädlilchkeit etwas ausgleichen, die durch das toxische Abfallprodukt des industriell bearbeiteten Kristallsalzes entsteht.
Antworten- Antwort von GLADIO (10.08. 2011 00:15 Uhr):
Danke für Ihren Beitrag, Sie haben vollkommen recht. Wenn die Schlaf - Schafe nicht dem Mainstream hinterher laufen würden, könnte viel Leid erspart werden. Das fängt bei der Ernährung an, hier Salz betreffend, geht weiter über das Pharma - Kartell bis hin zu dem Besatzungsrechtlichen Mittel BRD, durch deren Bestechlichkeit, - Wirtschaft, Industrie, so etwas erst möglich wird. Fluorid, Jod und Rieselhilfe. Wobei Jod in reiner Form wie in dem Raffinade - Produkt pures Gift ist, der Körper erkennt dies nicht als Lebensmittel. Anders liegt der Fall bei Obst und Gemüse, natürliches Jod wird erkannt. Rieselhilfen sind Aluminiumverbindungen, und sorgen für Alzheimerkandidaten in der Zukunft. Nicht zu sprechen von Fluorid das durch Zufall als Nebenprodukt in der chem. Industrie endeckt wurde, und eigentlich Sondermüll ist. Und als Rattengift Anwendung fand. Fluorid ist ein Nervengift mit dem ein weltweites Experiment läuft, diese Substanz bricht jeglichen Widerstand und macht gefügig ....
- Antwort von GLADIO (10.08. 2011 00:15 Uhr):
- Kommentar von Fredy Klingler (08.08. 2011 19:01 Uhr):
Das raffinierte Kristallsalz ist nicht gerade das ideale Salz für uns. Besser oder sogar gut für uns ist das unbehandelte Himalajasalz.
Antworten - Kommentar von GLADIO (09.08. 2011 16:55 Uhr):
Die Lüge mit dem Salz, Salz ist nach Wasser das zweitwichtigste Lebens - Mittel. Jede Zelle des Körpers weist eine elektrische Ladung, das erkennen Sie z.B. bei EEG und EKG. Da Salz eine gute energetische Leitfähigkeit besitzt, sorgt dieses dafür das unsere Zellen, UND DAS ZELLWASSER vor Schäden und mineralische Unterversorgung geschützt wird. Nach dem Prinzip einer sich langsam leerenden Batterie, die Ärzte nennen dann die Folgeerscheinungen KRANKHEIT !! Salz ist nicht gleich Salz ! In der Schule lernen wir, Salz sei eine Verbindung der beiden Elemente Natrium und Chlor. Tatsächlich jedoch ist Natriumchlorid nur das, was uns heutzutage als Speisesalz verkauft wird. Echtes Salz hingegen ist – je nachdem, um welche Sorte es sich handelt – eine Kombination aus 82 bis 84 (!) verschiedenen Elementen – und interessanterweise enthält es alles, was der menschliche Körper außer Bewegung, Luft, Sonnenlicht und Wasser zum Überleben benötigt! Modernes Speisesalz aber wird 80 bis 82 seiner ursprünglichen, wertvollen Inhaltsstoffe beraubt. Der kümmerliche Rest ist hoch giftig! So giftig, dass eigentlich von Rechts wegen auf jede Packung ein Totenkopf gehörte (keineswegs als Witz gemeint). Verzichten Sie daher auf billiges Speisesalz und besorgen Sie sich statt dessen echtes Salz, unbehandeltes Stein-, Kristall- oder Meersalz – denn während der Körper nur 5 bis 7 Gramm Natriumchlorid pro Tag ausscheiden kann, nimmt der Zivilisationsmensch heute durch seine ganz „normale” – nicht extra nachgesalzene – Nahrung bereits ca. 15-20 Gramm Kochsalz zu sich. Doch das ist leider nur ein kleiner Ausschnitt aus dem düsteren Panorama. Denn modernem Speisesalz wird noch eine sog. „Rieselhilfe” beigegeben: Aluminiumhydroxid – eine hochgiftige Aluminiumverbindung, die allergische Reaktionen sowie Störungen im Nervensystem auslösen kann. Aluminiumhydroxid sammelt sich neueren Erkenntnissen zufolge (wie auch Jod und Fluor) bei Frauen vermehrt im Bindegewebe der Brust an – der angesammelte Giftmüllcocktail kann dann beim Stillen aufs Baby übertragen werden.Über künstlich jodiertes Salz wird nicht nur jedes Brot und jede Wurst künstlich jodiert, man findet den zwangsweise verordneten „Heilspender” sogar in Tierfuttergemischen (und somit auch in Milch, Butter, Quark usw.) sowie bereits in Säuglingsnahrung!! „Deutschland ist Jodmangelgebiet”, „Jod beugt Kropfbildung vor”, „Jodsalz ist gesund” – das weiß heute jeder! Doch, wie ein weiterer Artikel aus dem Themenhefter Salz aufzeigen wird, ist das, was „alle wissen”, meistens falsch! Allgemeinwissen mit Massenakzeptanz entsteht nämlich vorwiegend dann, wenn jemand kräftig dafür bezahlt. Als dritte Beigabe zum Speisesalz wird heute Fluor immer populärer. Dasselbe Fluor, das einst als Ratten- und Mäusegift erfolgreich im Einsatz war. Dennoch wird es heute menschlichen Säuglingen in Form von Tabletten verabreicht, in Zahncremes, Mundwässer und ins Speisesalz gemischt und – je nach Region – sogar schon ins Trinkwasser. Nicht immer alles glauben informieren Sie sich selbst, aber an richtiger Stelle !!!
Antworten- Antwort von Sörgel (10.08. 2011 11:33 Uhr):
Super! Vielen Dank für diesen ausgezeichneten Kommentar. Diese Informationen bräuchte der Bürger, nicht die abgedroschenen Floskeln der Pharmalobby.
- Antwort von Sörgel (10.08. 2011 11:33 Uhr):