Wann dehnen, wann nicht?
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 8. Februar 2011, 05:00 Uhr
GNL5356
Joggen: Durch das „Muskel-Langziehen" erhöht sich Ihre Verletzungsgefahr vermutlich leicht. Wenn Sie auf Dehnübungen nicht verzichten wollen, weil Sie glauben, davon zu profitieren, lassen Sie es gemächlich angehen: höchstens zehn Minuten und nicht zu intensiv. Besser ist es langsam los- und sich warmzulaufen und am Schluss langsam auszulaufen.
Schwimmen: Im Gegensatz zu Leistungsschwimmern sollten Sie als Hobbyschwimmer keine Dehnübungen machen.
Tennis: Sie sollten sich nicht dehnen, sondern sich lieber fünf bis zehn Minuten warmlaufen. Nach dem Tennisspielen fördert lockeres Auslaufen, Schwimmen oder Saunieren die Regeneration Ihrer Muskeln.
Ballspiele (Fußball): Vor dem Training sind Dehnungsübungen sinnlos. Laufen Sie sich lieber zehn Minuten warm, bis der erste Schweiß rinnt und Ihr Puls bei 130 bis 150/min liegt.