Wald- und Wiesenkräuter: Frühjahrskur für Ihre Gesundheit
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Kräuter
vom 8. April 2008, 11:50 Uhr
GNL5223
Liebe Leserin,
lieber Leser,
jetzt ist es wieder soweit: In Wald, Wiesen und am Wegesrand wächst wie jedes Jahr eine köstlich frische Naturapotheke. Ob Bärlauch, Löwenzahn, Gänseblümchen, Brennnessel oder Hasenklee - gehen Sie nicht achtlos an ihnen vorüber. Nutzen Sie auch hier, was Ihnen die Natur schenkt - ganz besonders wenn Ihnen zu Hause Platz oder Zeit für einen eigenen Kräutergarten fehlt. Die Kräuter bieten Ihnen besipeisweise als Salat nicht nur eine willkommene Abwechslung, sie bringen auch eine Menge Heilwirkungen mit auf Ihren Teller.
Ursprünglich wuchsen alle Kräuter wild. Als man anfing, sie zu kultivieren, um sie zum Kochen und vor allem als Heilkraut zu verwenden, schlich sich plötzlich eine unsinnige Unterteilung ein: Man unterschied Kräuter und "Unkräuter". Letztere wurden nicht mehr in der Nähe des Menschen geduldet, obwohl sie genauso schmackhaft und gesund sein können. Lange Zeit waren die Wildkräuter, wie man sie heute etwas liebevoller nennt, als Nahrungsmittel in Vergessenheit geraten. Man rupfte sie aus der Erde heraus, wo immer sie auftauchten.
Doch immer häufiger werden Wildkräuter im Frühjahr auch auf Märkten und in Bioläden angeboten. Zum Nulltarif bekommt sie, wer sie draußen in der Natur sammelt. Manchmal reicht bereits das "Unkraut" jäten im eigenen Garten, um nebenbei eine Schüssel Wildkräuter-Salat mit Löwenzahn, Brennnesselspitzen, Voeglmiere oder Gänseblümchen zu ernten. Wenn Sie zu den zwar romantischen, aber botanisch Unerfahrenen zählen, sollten Sie zum Sammeln in freier Wildbahn einen kundigen Menschen mitnehmen, lieber auf dem Markt einkaufen oder bei einem Kräuterspezialversand bestellen.
Sammeln Sie auf jeden Fall nur solche Kräuter, die Sie einwandfrei kennen und ohne Zweifel bestimmen können. Pflücken Sie auch in der freien Wildbahn nie zuviel von einer Pflanze, damit sie sich erholen und nachwachsen kann.
Erfahren Sie im nächsten Beitrag noch mehr über die gesunden Köstlichkeiten aus der Natur!
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
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