Wärme hilft Ihren betroffenen Gelenken
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Gelenke
vom 31. August 2010, 05:00 Uhr
GNL5356
Die Schulmedizin setzt gegen die Schmerzen zunächst meist entzündungshemmende nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Diclofenac (Voltaren®) ein. Sie sind auch als Salben hilfreich. Bei besonders schweren Beschwerden werden Cortison-Spritzen direkt in das betroffene Gelenk gespritzt. Dies sollte allerdings nicht zu oft passieren, denn der Knorpel wird dadurch weiter geschädigt.
Bei den physikalischen Maßnahmen bewährt sich vor allem Wärme: Bewegen Sie Ihre Hände besonders morgens in warmem Wasser, machen Sie Knetübungen in warmem Moor oder Fango (bekommen Sie als Portionspackung in der Apotheke), in warmem Sand (Vogelsand aus dem Zooladen im Backofen erwärmen) oder in Rapssamen (Bioladen, Reformhaus). Torf- oder Fangopackungen wärmen Ihre Gelenke (Apotheke). Die Huminsäuren aus dem Moor lindern Schmerzen. Das alles regt die Durchblutung Ihrer Gelenke an und fördert die Beweglichkeit. Nur durch gezielte und regelmäßige Bewegungsübungen kann der Gelenkknorpel ausreichend mit Nährstoffen versorgt und so einem Fortschreiten der Erkrankung vorgebeugt werden.
Achtung: Wärme ist jedoch nur empfehlenswert, solange keine Entzündung vorliegt. Sonst würden sich die Beschwerden verstärken. Bei Entzündungen hilft Kälte.