Medikamente! So schützen Sie sich vor unerwünschten Nebenwirkungen
Dr. Dietmar Kowertz in Verbraucherschutz Vertraulich
vom 15. April 2010, 10:00 Uhr
GNL5356
Keine Wirkung ohne Neben- und Wechselwirkung. Wie Sie vermeiden, dass die Neben- und Wechselwirkungen die erwünschten Wirkungen von Medikamenten übertreffen.
Außerdem: Kaution - weshalb die Bankbürgschaft die bessere Wahl ist als das Sparbuch.
Viel Spaß beim Lesen!
Dr. Dietmar Kowertz
Medikamente! So schützen Sie sich vor unerwünschten Nebenwirkungen
Wirkstoffe heißen Wirkstoffe, weil Sie wirken sollen, und zwar im Sinne dessen, der Sie einnimmt. Doch das funktioniert längst nicht immer. Neben- und Wechselwirkungen von Medikamenten führen dazu, dass viele Betroffene eher noch kranker werden, anstatt zu gesunden. Der Arzt vermutet nicht selten eine neue Erkrankung hinter den Symptomen und verordnet weitere Medikamente mit noch mehr unkalkulierbaren Wechselwirkungen, usw.
So schützen Sie sich:
1. Geben Sie Ihren Arzt wahrheitsgemäß Auskunft. Nicht nur über Ihren Genussmittelkonsum, sondern auch über alle Medikamente, die Sie sich selbst besorgen, da sie rezeptfrei erhältlich sind, z.B. auch pflanzliche.
2. Wenn Sie unsicher sind, ob die Medikamente, die Sie einnehmen, sich miteinander vertragen, fragen Sie Ihren Apotheker. Er kann die Namen in seine Datenbank eingeben und Ihnen entsprechend Auskunft erteilen.
3. Setzen Sie nie ein Medikament, das Ihnen verschrieben wurde, eigenmächtig ab. Ändern Sie ebenso nicht die Dosierung. Besprechen Sie neue Nebenwirkungen und Symptome umgehend mit Ihrem Arzt und bitten Sie ihn, Ihnen ggf. ein anderes Medikament zu verordnen.
4. Merken Sie sich Namen, Dosierung, Einnahmezeitpunkt, Farbe, Größe und Form der Tabletten, die Sie einnehmen müssen und fertigen Sie sich eine Liste an. So vermeiden Sie Verwechslungen.
5. Erkundigen Sie sich, was zu tun ist, wenn Sie mal die Einnahme vergessen haben.
6. Verwahren Sie Ihre Medikament nicht im feucht-warmen Milieu des Badzimmers, sondern an einem dunklen, trockenen und kühlen Platz.