Vorsicht! Gängige Schmerzmittel können Ihr Herzinfarkt-Risiko erhöhen

in Verbraucherschutz Vertraulich zum Thema Herzinfarkt
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Hochwirksame und daher weit verbreitete Schmerzmittel stehen in Verdacht, das Risiko eines Herzinfarkts erheblich zu erhöhen. In einer Untersuchung an 9.218 Herzinfarkt-Patienten imAlter von 25 bis 100 Jahren haben britische Wissenschaftlerinnen von der Universität Nottingham festgestellt, dass bei Patienten, die drei Monate vor dem Herzinfarkt Ibuprofen (Handelsnamen z.B. Anco, Dolgit, Imbun) eingenommen hatten, die Infarktrate um 24 Prozent erhöht war. Bei mit Diclofenac (z.B.Voltaren) behandelten Patienten war es sogar um 55 Prozent erhöht. Bei Patienten, die vorher das kürzlich vom Markt genommene Rofecoxib, verabreicht bekommen hatten, traten 32 Prozent mehr Infarkte auf.


Prof. Julia Hippisley-Cox, die Leiterin der Studie, wertet diese Ergebnisse als dringenden Hinweis, die Herz-kreislauf-Sicherheit der so genannten nicht-steroidalen, d.h. cortisonfreien Entzündungshemmer neu zu untersuchen. MeinTipp: Wenn Sie eines der genannten Präparate einnehmen, setzen Sie es keinesfalls eigenmächtig ab! Fragen Sie zunächst Ihren Arzt, ob er es in Ihrem Fall für angebracht hält, auf ein Alternativ-Präparat (z.B. Paracetamol) auszuweichen. Denken Sie auch an pflanzliche Alternativen!


von
Dr. Dietmar Kowertz

Erfahren Sie hier mehr zu Dr. Dietmar Kowertz - Chefredakteur von Benefit.

 
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