Vorsicht bei Süßspeisen aus frischen Eiern
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 31. März 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Für die Zubereitung von frischen Eierspeisen wie Bayerischer Creme, Sauce Hollandaise, Tiramisu, Zabaione und Mousse au chocolat, bei denen letztlich das rohe Ei gegessen wird, sollten Sie ausschließlich die besten und frischesten Eier verwenden. Denn sonst besteht die Gefahr, dass Sie sich mit Salmonellen infizieren. Immungeschwächte Menschen, kleine Kinder, Hochbetagte und Schwangere sollten auf diese Süßspeisen besser verzichten. Wenn Sie auswärts frühstücken, sollten Sie mit dem Genuss von Eiern ebenfalls vorsichtig sein, da Sie nicht wissen, woher diese kommen und wie frisch sie sind. Wenn Sie sich unsicher sind, sollten die Eier auf alle Fälle fünf Minuten gekocht oder auf beiden Seiten gebraten sein. Das Rührei in Hotels wird oft aus Eipulver zubereitet.
Welche Zubereitungsart Sie sonst bevorzugen, ist Geschmackssache. Generell wird das Eiweiß bei Kochei erst von der vierten Minute an fest. Beim Spiegelei noch etwas später. Was uns beim Spiegelei schmeckt ist die späte Gerinnung des Eigelbs, beim Rührei verbinden sich Eiweiß und Eiklar miteinander und werden gleichzeitig fest, was den Wohlgeschmack ausmacht.