Vorbildliche Zahnbehandlung: Das können Sie erwarten
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Zahngesundheit
vom 25. August 2010, 06:00 Uhr
GNL5223
oberstes Gebot bei einer natürlichen Zahnmedizin sollte es sein, möglichst jeden Zahn zu retten, der noch zu retten ist:
- Der Zahnarzt kontrolliert, ob Ihre Zahnhygiene korrekt ist und ob Sie sich zahngesund ernähren.
- Es werden nicht nur Ihre Zähne, Ihre Kieferknochen und der Speichelfluss geprüft, sondern auch ein allgemeiner Gesundheitstatus erhoben, damit bestehende Krankheiten auf ihren Zusammenhang mit der Gesundheit Ihres Mundes überprüft werden können.
- Das Zahnfleisch wird gründlich gereinigt und wenn nötig chirurgisch saniert - das gilt insbesondere für Zahnfleischtaschen. Kavernen werden gegebenenfalls chirurgisch behandelt. Das sind Hohlräume, die ein nicht vollständig gezogener Zahn im Kieferknochen zurücklässt.
- Zähne mit Entzündungen und wurzelbehandelte Zähne werden sorgfältig saniert.
- Der Zahnarzt wird Ihnen eindringlich nahe legen, nicht mehr zu rauchen, denn das hat einen direkten negativen Einfluss auf Ihre Zahngesundheit. Zahnausfall droht!
- Es wird geprüft, ob Metallfüllungen durch Kunststofffüllungen, Metallkronen durch Kunststoffkronen und Metallbrücken durch Kunststoffbrücken oder Kunststoffteilprothesen ersetzt werden sollten.
- Zahnklammern und Implantate werden möglichst vermieden, wenn sie aus Metall bestehen.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre
Sylvia Schneider
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Conny (25.08. 2010 10:03 Uhr):
Genau so einen Zahnarzt suche ich schon seit Jahren! Wie findet man so ein Juwel?
Antworten - Kommentar von Evelina Tarleff (25.08. 2010 10:10 Uhr):
zu vorbildlichen Zahnbehandlung : Metallkronen durch Kunstoffkronen ersetzen ist eigentlich der Gipfel! Habe seit mindestens ca. 20 Jahre keine Vollkunstoffkrone mehr gemacht . Da geht`s ja wieder zurück zum Jahre Schnee. Es gibt ganz wenige Fälle wo man auf Kunstoff zurückgreifen muss, eher die Ausnahme. Es gibt 2 Arten von Kunstoffkronen:d Vollkunstoffkronen Kunstoffverblendkronen drunter Gold oder Nichtedelmetallkäppchen, platzen gerne ab, wenn der Verbund von Metall u.Kunstoff nicht richtig gemacht wurde oder zu wenig Retentionsperlen oder Platz etc. Nachteile vom Kunstoff : Verfärbt sich, ist zu weich- wird schneller abgekaut, Kunstoff muss dicker gestaltet werden, sonst bricht er. Falls es sich um einen Kunstoff auf Monomere-basis handelt - Restmonomere. Auch bei Keramikkronen braucht man darunter ein Metallkäppchen. Übrigens heutzutage macht man fast alles Zirkonkronen,es kommt auf die Indikation drauf an, zumindest bei uns in Tirol. Mein Bruder ist in Ostallgäu tätig und er sagt er weiß gar nicht mehr wie man Gold gießt. Ist auch Kostengünstiger für die Patienten.
Antworten - Kommentar von Christine Paschetag (25.08. 2010 17:35 Uhr):
Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin nicht ganz Ihrer Meinung. Nicht jeder Zahn ist es wert möglichst lange erhalten zu werden. Oft werden sonst zur Zahnerhaltung wie z. B. Wurzelfüllungen so toxische Stoffe eingesetzt, dass die Patienten dadurch sehr krank werden. Auch Kunststoffe sollten vor Behandlung auf Unverträglichkeiten geprüft werden. Dies geschieht am besten im LTT-Test. Wenn Zahnmetalle wie Amalgam, Gold herausgebohrt werden, ist eine gründliche Ausleitung der aufgenommenen Stoffe nötig, gerade bei Patienten mit angeschränktem Immunsystem. Mit freundlichen Grüßen Christine Paschetag
Antworten - Kommentar von Susi Barden (25.08. 2010 18:48 Uhr):
1.Ich habe noch nie einen Zahnarzt erlebt,der den ganzen Menschen betrachtet. 2.Was ist mit der Gefahr durch die tollen Turbobohrer? Habe selbst die schmerzhafte Erfahrung einer chronischen Pulpitis machen müssen. 3.Aufklärung darüber tut große Not!!! 4.Wo bekomme ich einen Zahnarzt her,der mir zuhört und mich Ernst nimmt?Der auch bereit ist mit mir gemeinsam die Problematik anzugehen und mich dabei unterstützt? 5.Wann und wie werden Patienten über all das V O R!!! der Behandlung aufgeklärt?
Antworten - Kommentar von Frau Westerdorf (25.08. 2010 21:49 Uhr):
Ich bin unangenehm überrascht, wie allgemein Sie zum Austausch von Metallkronen und -Brücken raten. Es gibt doch hochwertige Goldinlays. Außerdem sagte mir ein ZA kürzlich, Abriebe von den Kunststoffüllungen seien in der Leber nachweisbar. Wie weit das gesundheitlich bedenklich ist, ist die 2. Frage. Wenn Sie solche Fragen beantworten würden, dann fände ich Ihre e-mails lesenswert. mfg
Antworten
- Kommentar von Ilona Argmann Guhla (25.08. 2010 23:28 Uhr):
Hallo, mmmm, also, ich frage mich seit einiger Zeit, warum Weisheitszähne nicht erhalten werden bei noch vollständigem Gebiss. Mir wurde mein linker oberer Weisheitszahn gezogen, weil ihn keiner mehr abgefüllt hat....es hieß nur noch: ist nicht erhaltungswürdig......ich hätte ihn gern erhalten......man ist doch so machtlos!!!!!! MfG I. A-Guhla
Antworten - Kommentar von Inge Hagen (26.08. 2010 18:33 Uhr):
Liebe Frau Schneider, ich bin schon älteres Semester, aber so ein Zahnarzt ist mir bisher nicht begegnet. Falls Sie einen in Augsburg kennen, wäre ich für Nennung dankbar. Oder einen Tipp, wie man einen ganzheitlichen Zahnarzt findet. Danke schon mal im Voraus.
Antworten - Kommentar von Balabanova (26.08. 2010 20:22 Uhr):
Liebe Silvia Schneider, vielen Dank für den informativen Beitrag über die vorbildliche Zahnbehandlung. Haben Sie Informationen darüber ob es Implantate aus alternativem Material gibt? Gibt es z.B. Zirkonprotesen oder Implantate und inwiefern sie verträglicher Studien darüber sind? Herzlichen Dank für die Mühe! Liebe Grüße A. Balabanova
Antworten - Kommentar von Hans Kolpak (25.11. 2010 12:49 Uhr):
Warum fällt hier kein Wort oder keine Andeutung zum natürlichen Birkenzucker = Xylit = Xylitol, der aus Birken und Mais gewonnen wird, sogar frei von gentechnischen Anbaumethoden? Erst durch die beiden Bücher Zahnarztlügen und Zahngesund wurdeich an Xylit bzw. Xylitol herangeführt. Endlich verfüge ich über einen ph-Wert im Speichel, der die Selbstheilung im Kariesprozeß MÖGLICH MACHT !!! Die Zahnärzte brauche ich, falls sich ab und zu ein Inlay löst. Ohne Kronen und Inlays wäre mein Gebiß ein Kraterfeld, verursacht von jahrzehntelanger Amalgamfüllungen, die regelmäßig erneuert werden mußten, um bei der Gelegenheit ein Zahnloch zu vergrößern. Den Schlüssel zum erfolgreichen Zahnlochträger habe ich weggeworfen. Es war auch allerhöchste Zeit nach 57 Jahren Lebenszeit mit einem Rest von 27 Zahnteilen.
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