Vitamin D: Ein Mangel erhöht Ihr Arthritis-Risiko
Dr. Ulrich Fricke in Täglich Gesund
vom 21. Juni 2011, 16:00 Uhr
GNL5356
Menschen in nördlicheren Breiten haben ein deutlich höheres Arthritis-Risiko. Das ergab eine Untersuchung der Harvard-Universität in Boston/USA. Dort wurden die Daten von fast 10.000 Amerikanern mit unterschiedlichen Wohnsitzen analysiert. Von ihnen litten 461 an der entzündlichen Gelenkerkrankung.
Die Ergebnisse wurden im April 2010 in der Fachzeitschrift Environmental Health Perspectives vorgestellt. Danach war die Wahrscheinlichkeit für Arthritis in den nördlichen US-Bundesstaaten (z. B. Vermont oder New Hampshire) zum Teil zehnfach höher als in südlicheren (und sonnigeren) Gefilden wie Texas oder Kalifornien.
Dies führen die Forscher vor allem auf die unterschiedliche Vitamin-D-Versorgung zurück. Das Vitamin wird in Ihrer Haut nur gebildet, wenn Sie sich regelmäßig dem Tageslicht aussetzen.
Ein Mangel wurde auch mit anderen Autoimmunkrankheiten wie Multipler Sklerose oder Morbus Crohn in Verbindung gebracht.
Um Ihre Versorgung mit Vitamin D zu optimieren, sollten Sie dreimal wöchentlich mindestens je 20 Minuten ins Freie gehen (Gesicht und Arme möglichst unbedeckt). Wenn Ihnen das nicht möglich ist, können Sie auf Vitamin-D-Präparate zurückgreifen (200 bis 1.000 Int. Einh. täglich, Monatsbedarf zwischen 4 und 8 Euro).
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Dr Heinz Udo Bender (22.06. 2011 08:56 Uhr):
So weit ich weiss, Muss auch das als Tablette zugeführte Vitamin D durch Licht in die endgültige aktive Form umgewandelt werden.
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