Verringert sich Ihr Krebsrisiko durch die Einnahme von Vitamin K?
unseren Experten des Mayo Clinic Gesundheits-Brief in Täglich Gesund zum Thema Vitamin K
vom 6. September 2011, 16:00 Uhr
GNL5356
Schon wieder ein Grund, warum Sie Spinat essen sollten: Laut einer kürzlich erschienenen Studie der Mayo Clinic erkranken Menschen, die reichlich Vitamin K zu sich nehmen, seltener am Non-Hodgkins-Lymphom (bösartige Erkrankung des lymphatischen Systems).
Die Forscher verglichen anhand von Fragebögen das Essverhalten von über 1.610 Studienteilnehmern. 603 Studienteilnehmer hatten kürzlich die Diagnose Non-Hodgkins-Lymphom erhalten, 1007 waren nicht erkrankte Personen. Die Forscher der Mayo Clinic fanden folgendes heraus: Die Studienteilnehmer, die täglich mehr als 108 mcg Vitamin K zu sich nahmen, hatten ein nur halb so hohes Risiko für die Entwicklung des Non-Hodgkins-Lymphom im Vergleich zu den Menschen, die weniger als 39 mcg pro Tag zu sich nahmen.
Auch wenn die Studienergebnisse darauf hindeuten, dass dieses geringere Krebsrisiko etwas mit der Vitamin K-Aufnahme zu tun haben können, sind die Forscher der Mayo Clinic der Meinung: Noch ist es zu früh, diesen Vorteil allein der Vitamin K-Zufuhr zuzuschreiben.
Es könnte auch sein, dass noch andere im Vitamin K-haltigen Gemüse befindlichen Inhalts- bzw. Nährstoffe eine Rolle spielen.
Diese Studie wurde während des im April 2010 stattfindenden Treffens der American Association for Cancer Reasearch veröffentlicht.