Vermeiden Sie die Liegestuhl-Depression
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Depression
vom 20. Mai 2010, 05:00 Uhr
GNL5223
statt mit Ferienbeginn den "Papierkorb im Kopf" zu leeren und endlich zu entspannen, kreisen die Gedanken vieler urlaubsreifer Menschen darum, was unerledigt noch auf der To-do-Liste stehen- oder was in Büro und Haushalt liegen geblieben ist. Eine Studie der Deutschen Sporthochschule Köln bestätigt: Drei von vier Gestressten schieben Ihre Erholungsphasen immer wieder auf oder verzichten ganz auf Auszeiten. Die Folge: Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Burnout.
Irrtümlicherweise meinen viele, dass sie sich ihre Erholung bis zum Urlaub aufsparen können. Doch das plötzliche Umschalten von Hektik und Chaos auf süßes Nichtstun funktioniert nicht. Das führt zu neuem Leiden - sinnigerweise von Psychologen Liegestuhl-Depression genannt. Die Akkus wollen sich einfach nicht mehr aufladen, nicht einmal im Urlaub. Die Unfähigkeit abzuschalten, geht bei manchen Menschen soweit, dass sie in ihrer Freizeit regelmäßig krank werden.
Erholung tritt meist nicht von selbst ein, sie muss geplant und gemanagt werden. Am Montag sage Ihnen, wie Sie das ganz relaxed schaffen.
Machen Sie es besser!
Ihr
Helmut Erb