Verbene – Labsal für Ihre Nerven

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die zarte und schöne Verbene (Verbena officinalis) gehört zur Familie der Eisenkrautgewächse. Sie wächst wild an Wegrändern und auf Wiesen. In ihrer Wildform entwickelt sie unauffällige kleine blasslila Blüten. Wir kennen die Verbene heute vor allem als Balkon- oder Kübelpflanze mit hängenden, leuchtend-farbigen Blüten. Ihre medizinische Wirkung wurde schon früh hochgelobt. Man setzte sie gegen Entzündungen, zur Wundheilung und Fiebersenkung ein. Die Verbene regt laut Volksmedizin die Kontraktionen der Gebärmutter an, weswegen sie den Zyklus reguliert und bei Menstruationsschmerzen für Erleichterung sorgt.



Bei uns wird Eisenkraut hauptsächlich verwendet, um das Nervensystem zu stärken, Spannungszustände und Stressfolgen zu lösen, denn es glättet strapazierte Nerven und sorgt für einen erholsamen Schlaf. Leichte depressive Verstimmungen werden gelindert - insbesondere, wenn sie als Folge einer Krankheit auftreten (Grippe, Erkältung etwa). Als schweißtreibendes Mittel tut es in diesen Fällen ebenfalls seine Wirkung. Die Bitterstoffe der Verbene regen die Leber an und fördern die Verdauung.  Bei der äußeren Anwendung wirkt die Verbene durch ihren Gehalt an Gerbsäuren zusammenziehend. Das ist hilfreich bei Zahnfleischbluten, wunden Stellen im Mund, Halsentzündungen sowie irritierter, leicht entzündeter Haut.  

Das sind die Heilwirkungen der Verbene:

  • nervenstärkend
  • beruhigend
  • krampflösend
  • schweißtreibend
  • leberstärkend

Die Kommission E - zuständiger Sachverständigenrat für Pflanzenheilkunde im Auftrag der Bundesgesundheitsbehörde - steht der Verbene allerdings skeptisch gegenüber, da die entsprechenden wissenschaftlichen Wirkungsnachweise nicht befriedigend sind.

Lesen Sie im nächsten Beitrag, wie Sie sich einen Tee zur Stärkung Ihrer Nerven zubereiten können.

Bleiben Sie natürlich gesund!

Ihre Sylvia Schneider



von
Sylvia Schneider

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