Venenwoche: Schwere Beine sind ein Hilferuf Ihrer Gefäße
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 22. April 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin,
lieber Leser,
geschwollene, schmerzende - "schwere" - Beine können ein erstes Anzeichen dafür sein, dass Ihre Beinvenen ihre Aufgabe nicht mehr richtig erfüllen und sich das Blut in Ihren Venen staut. Die andauernde Überlastung strapaziert die regulierende Tätigkeit der Venenklappen. Die Venenwände geben nach, das Klappensystem wird außer Kraft gesetzt, das Blut kann nicht mehr ausreichend zum Herzen transportiert werden. Besonders dramatisch wird es bei erhöhten Temperaturen wie in der warmen Jahreszeit oder wenn Sie sich lange in Räumen mit einer Fußbodenheizung aufhalten beziehungsweise bei langem Sitzen oder Stehen. Es bildet sich ein Blutstau. Die Waden fühlen sich schmerzhaft gespannt an und die Knöchel sind geschwollen. Schuhe, Strümpfe und Socken hinterlassen deutliche Abdrücke.
Das sind Anzeichen dafür, dass mit Ihren Venen etwas nicht stimmt:
- schwere, müde oder geschwollene Beine
- ziehende Schmerzen in den Beinen
- nächtliche Wadenkrämpfe
- Schwellungen
- ruhelose Beine
- Juckreiz
- Hitze- und Spannungsgefühl in den Beinen
- Kribbeln und Krämpfe
- ziehender oder stechender Wadenschmerz
- Schwellung in der Knöchelregion
- Abdrücke von Strümpfen, Socken oder Schuhen
Als erste ernsthafte Auswirkung zeigen sich meist Besenreiser. Sie sind winzige Krampfadern, die in der Medizin Mikrovarizen genannt werden. Wenn Besenreiser gehäuft auftreten, sind sie als Krankheit zu bewerten, denn sie deuten dann immer auf eine dauerhafte Venenschwäche sowie tiefer liegende Krampfadern hin. Nehmen Sie diese Anzeichen ernst!
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Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider