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Was ein erhöhter PSA-Wert wirklich aussagt

„Zurzeit ist das Einzige, was wir mit Sicherheit über den PSA-Test sagen können, dass er Schaden anrichtet“. Dieses Zitat stammt aus einer britischen Medizin-Zeitschrift und wurde vor einigen Jahren zum Thema PSA-Wertveröffentlicht.

Und immer noch sind viele Ärzte und noch mehr Männer der Ansicht, dass der PSA-Test ein verlässliches Indiz für Prostata-Krebs sei.

Lassen Sie uns noch einmal genau schauen, so dass jeder Mann versteht, was auf dem Spiel steht: Ein PSA-Test sollte nicht als Basis benutzt werden, um mit operativen Methoden weiterzumachen, die oft mehr Schaden anrichten als dass sie nutzen.

Hintergründe zum PSA-Wert

PSA ist ein Protein, das von der Vorsteherdrüse produziert wird. Prostata-Tumore produzieren normalerweise eine große Menge des PSA. Daher wird angenommen, dass es ein Anzeichen für möglichen Prostatakrebs sein kann, wenn ein Bluttest erhöhte Werte dieses Proteins ergibt.

Und wenn diese erhöhten PSA-Werte nur von Krebs verursacht würden, würden wir von einem wirklich vertrauenswürdigen Test sprechen.

Das Problem: PSA-Werte sind auch dann erhöht, wenn die Prostata entzündet ist oder eine krankhafte Vergrößerung auftritt.


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PSA-Test und DRE: Studie bringt Licht ins Dunkel

Eine neue Studie der Yale School of Medicine unterstreicht, dass der PSA-Wert nicht der goldene Standard ist, um Prostatakrebs zu entdecken.

Die Wissenschaftler haben die medizinischen Berichte von rund 1.000 Menschen verglichen. Bei der Hälfte der Männer wurde Prostatakrebs diagnostiziert und sie starben zwischen 1991 und 1999. Die andere Hälfte der Männer war gleich alt, sie wurden per Zufallsverfahren ausgewählt.

Nachdem die Wissenschaftler die Fälle ausgewertet hatten, bei denen bei den Patienten ein PSA-Test und/oder eine digitale rektale Untersuchung (DRE) durchgeführt worden war, gaben sie an, dass „kein Vorteil dieses Screenings zu erkennen sei.“

Noch unglaublicher: Wenn beide Untersuchungen miteinander kombiniert worden waren, waren die Ergebnisse noch schlechter.

Die Wissenschaftler schlossen daraus, dass die Ergebnisse ihrer Studie „nicht unterstreichen, dass ein Screening mit PSA oder DRE effektiv ist, um die Sterblichkeit zu verringern.“

Sind diese Methoden für die Suche nach Prostatakrebs also wirkungslos? – Nicht wirklich; aber wie alle Methoden hängt ihr Wert davon ab, wie sie gebraucht werden.


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Wenn der PSA-Wert erhöht ist, empfehlen viele Ärzte eine Biopsie der Prostata – ein schmerzhaftes Verfahren, das in Blutungen und Infektionen enden kann. Aber die Ergebnisse zeigen, dass viele Biopsien unnötig sind.

Und noch eine Studie

Es gibt eine Studie des Memorial Sloan-Kettering Cancer Center. Für diese haben die Wissenschaftler die Vertrauenswürdigkeit eines Ergebnisses eines einmaligen PSA-Tests untersucht.

Über 4 Jahre hinweg wurden 5 Blutproben von fast 1000 Männern über 60 Jahre gesammelt. Mehr als 20% dieser Männer hatten PSA-Level, die viele Ärzte zu einer Biopsie veranlasst hätten.

Aber bei der Hälfte dieser Männer ergab ein Nachfolgetest normale PSA-Werte.

Fazit

Die Schlussfolgerung: Ein einfacher Test, der einen erhöhten PSA-Wert zeigt, sollte von Untersuchungen begleitet werden, die den PSA-Wert über eine Zeit hinweg messen.

Merken Sie sich eines: Vertrauen Sie niemals einem einzelnen PSA-Test und erlauben Sie einem Arzt niemals eine Biopsie aufgrund eines einzelnen Tests!

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