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Prostata: Wann Sie operiert werden müssen

Eine Operation ist dann notwendig, wenn sich Restharn in Ihrer Blase sammelt oder wenn Sie unter Harnverhalt leiden. Es gibt aber noch weitere Hinweise, dass Sie sich unbedingt operieren lassen sollten. Auch bei müssen Sie sich operieren lassen. Dabei wird das Gewebe, das vergrößert ist, entfernt. Es gibt ein Standardverfahren, bei dem durch die Harnröhre operiert wird. Das Drüsengewebe wird dabei abgeschält. Die Operationsmethode ist auch dazu geeignet, Steine in der Blase zu entfernen. Das funktioniert aber nur bis zu einer bestimmten Größe der Prostata. Ist die Drüse zu stark vergrößert, muss durch die Bauchdecke operiert werden – die Ergebnisse sind bei beiden Operationsmethoden die gleichen.

  • Blut im Urin,
  • Harnblasensteinen,
  • häufigen Infekten der Harnwege oder
  • Nierenschäden

Ein Katheter als Alternative zur Operation

Ist bei Ihnen eine Operation nicht möglich, weil Ihr Allgemeinzustand zu schlecht ist, bieten sich als Alternative ein Dauerkatheter oder ein Blasenkatheter an. Der Dauerkatheter wird an der Harnröhre platziert, der Blasenkatheter in der Harnblase. Letzterer verringert deutlich das Risiko von Harnwegsinfektionen. Allerdings muss er spätestens alle vier Wochen gewechselt werden. Sie sollten daher mit Ihrem Arzt beraten, welche der beiden Lösungen für Sie die bessere ist. Das bedeutet natürlich einen gewissen Aufwand, der manchen Menschen unangenehm ist. Vielleicht sind Sie auch körperlich einfach nicht in der Lage, den Katheter ständig zu wechseln?

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