Prostatavergrößerung: Vergrößerung ist nicht gleich Krebs
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Die gutartige Vergrößerung der Prostata betrifft fast die Hälfte aller Männer über 60 Jahren und beinahe alle über 70-jährigen. Wann aber kann eine solche Vergrößerung gefährlich werden? Und wann müssen Sie operiert werden, wann dagegen geht es ohne OP?
Mit 45 Jahren beginnt das Alter, in dem die Prostata noch einmal anfängt zu wachsen. Aber keine Angst: Eine vergrößerte Prostata hat nichts mit Prostatakrebs zu tun. Prostatakrebs entwickelt sich außen, eine Vergrößerung der Prostata entsteht im Inneren der Drüse. Dadurch, dass dieser Bereich nahe an der Harnröhre liegt, kommt es bei einer Prostatavergrößerung auch so oft zu einer Verengung der Harnröhre. Kennzeichnend für die Vergrößerung der Prostata sind daher oft Probleme beim Wasserlassen.
Ihr Hormonhaushalt kann an der Vergrößerung schuld sein
Warum sich die Prostata bei fast allen Männern im Alter vergrößert, ist heute immer noch nicht wirklich erforscht. Wissenschaftler sind aber der Meinung, dass der Hormonhaushalt des Mannes, der sich im Alter verändert, eine Rolle spielt. Speziell die Sonderform des Testosterons, das in der Prostata gebildet wird, steht im Verdacht, die Vergrößerung zu verursachen. Es kann aber auch sein, dass der Stoffwechsel der Drüse durch bestimmte Wachstumsfaktoren beeinflusst wird und es dadurch zur vergrößerten Prostata kommt.