Prostata: Probleme beim Wasserlassen
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Drei- bis viermal pro Nacht müssen Sie zur Toilette gehen. Richtig durchschlafen können Sie nie und auch Ihre Ehefrau leidet unter den nächtlichen Störungen. Sie wissen, dass die Beschwerden von Ihrer vergrößerten Prostata herrühren. Aber was können Sie dagegen unternehmen?
Männer haben häufig eine vergrößerte Prostata, auch bekannt als Prostata-Adenom bzw. benigne Prostatahyperplasie (BPH). Die BPH betrifft 50% zwischen 60 und 70 Jahren und fast 80% der über 80jährigen.
Hilfe ist jedoch möglich. Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für die BPH.
Mit Hilfe eines Fragenkatalogs kann Ihr Arzt feststellen, wie schwer wiegend Ihre Symptome sind. Folgende weitergehende Untersuchungen sind möglich:
- Ein Urintest zum Ausschluss einer Infektion
- Eine Bestimmung des Prostataspezifischen Antigens (PSA-Wert) im Blut und Austasten des Enddarms mit dem Finger, um einen Prostatakrebs auszuschließen. Beim Austasten kann auch festgestellt werden, ob die Prostata vergrößert ist.
Wenn Ihr Arzt Ihre Symptome als mäßig bis schwer wiegend einstuft, könnten weitere Tests nötig werden. Dazu gehören eventuell eine Blasenspiegelung (Zystoskopie), mit deren Hilfe der Arzt die Harnröhre, Blase und Prostata inspizieren kann. Durch die Messung des Urinstrahls kann festgestellt werden, ob Sie Ihre Blase vollständig entleeren können.