Prostata: Nebenwirkungen der Therapie
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Für manche Männer ist der Gedanke an eine mögliche Impotenz oder Inkontinenz durch die Prostata-Therapie ebenso erschreckend wie die Krankheit selbst. Glücklicherweise sind diese Nebenwirkungen nicht immer von Dauer. Und egal wie lange die Störungen anhalten, es gibt hilfreiche Behandlungsverfahren.
Die Therapieempfehlungen für Harninkontinenz hängen von der Art der Störung, ihrer Schwere und ihrer voraussichtlichen Dauer ab. Eine Option sind Verhaltensänderungen wie der Besuch der Toilette zu bestimmten Zeiten und nicht erst bei Hanrdrang. Daneben gibt es Medikamente, Katheter sowie Übungen, um Ihre Beckenmuskulatur zu stärken.
Wenn die Probleme beim Wasserhalten länger als 1 Jahr ohne Verbesserung anhalten, kann Ihr Arzt eine Operation empfehlen. Verschiedene Verfahren sind verfügbar, darunter die Implantation eines Schließmuskels um Ihre Harnröhre oder die Injektion einer aufquellbaren Substanz, mit der die Wände Ihrer Harnröhre verdickt werden.
Zu den Behandlungsmöglichkeiten einer Impotenz gehören Tabletten wie Sildenafil (Viagra®), Tadalafil (Cialis®) und Vardenafil (Levitra®).
Zu den Alternativen gehören ein Zäpfchen, das Sie in die Harnröhre einführen, eine Injektion in den Penis und Vakuumpumpen, die bei der Erzielung einer Erektion helfen. Wenn andere Behandlungsmethoden versagen, gibt es noch die Möglichkeit von Penisimplantaten, die für eine Erektion sorgen.