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Prostata: Diagnose einer Vergrößerung

Um eine vergrößerte Prostata zu diagnostizieren, wird Sie Ihr Arzt nach Symptomen fragen, wann sie zuerst auftraten und wie häufig sie sich bemerkbar machen. Natürlich wird sich Ihr Arzt auch nach anderen Gesundheitsproblemen und eingenommenen Medikamenten – einschließlich der rezeptfreien Präparate und Nahrungsergänzungsmittel – sowie nach dem Auftreten von Prostata-Erkrankungen in Ihrer Familie erkundigen.

Außerdem können zu Ihrer Untersuchung folgende Elemente gehören:

  • Rektaler Tastbefund Zu diesem Zweck führt Ihr Arzt vorsichtig einen Finger in Ihren Anus ein, um den hinteren Abschnitt der Prostata zu ertasten. Das erlaubt Ihrem Arzt einen Rückschluss auf die Größe Ihrer Prostata. Daneben dient das Tasten auch dem Ausschluss von Prostatakrebs.

  • Urintest Diese Untersuchung kann Ihrem Arzt helfen, eine Infektion oder andere Erkrankungen der Harnwege auszuschließen, die ähnliche Symptome hervorrufen können wie eine vergrößerte Prostata.
  • Prostata-Spezifischer-Antigen (PSA)-Bluttest – PSA ist ein natürliches Produkt der Vorsteherdrüse und dient der Verflüssigung des Samens. Eine kleine Menge zirkuliert im Blut. Überhöhte Konzentrationen können auf eine vergrößerte Prostata, Prostatakrebs oder eine Entzündung des Organs hinweisen.

    Wenn die Ergebnisse dieser Tests eine vergrößerte Prostata vermuten lassen, kann Ihr Arzt weitere Untersuchungen durchführen, darunter:

  • FragebogenEin kurzer Fragebogen,dervon der American Urological Association und ebenso von der Deutschen Gesellschaft für Urologen entwickelt wurde, fragt nach bestimmten Problemen beim Wasserlassen und wie häufig sie auftreten (siehe Seite 3).
  • Harnfluss-Test Damit misst man die Stärke und Menge des Harnflusses. Anhand der Dokumentation dieser Werte kann Ihr Arzt die Veränderung Ihres Harnflusses bestimmen.
  • Bestimmung des Restharns Diese Methode lässt erkennen, ob Sie Ihre Blase vollständig entleeren können. Zuerst werden Sie gebeten, Ihre Blase möglichst vollständig zu entleeren. Danach misst man die Menge des Restharns entweder mithilfe eines Katheters oder einer Ultraschalluntersuchung.
  • Ultraschall Ultraschallbilder, die über eine Sonde im Enddarm aufgenommen werden, dienen der Beurteilung der Prostatagröße. Andere Probleme in diesem Bereich können auf dieselbe Weise entdeckt werden.
  • Urodynamische Studien Wenn Ihr Arzt hinter den Symptomen ein Blasenleiden vermutet, kann er Tests empfehlen, mit denen der Blasendruck und die Funktion der Harnblase gemessen werden.
  • Zystoskopie- Bei diesem Verfahren wird ein beleuchtetes Instrument (Zystoskop) unter örtlicher Betäubung in die Harnröhre eingeführt. Damit kann Ihr Arzt einen Blick in Harnröhre, Blase und Teile der Prostata werfen. So können Probleme wie eine vergrößerte Prostata sowie verschiedene Abnormitäten und Verengungen aufgedeckt werden.
  • Intravenöses Pyelogramm oder Computer-Tomografie (CT) – Bei dieser Methode wird ein Kontrastmittel in Ihre Venen gespritzt und eine Röntgenaufnahme Ihrer Nieren, Blase und der sie verbindenden Harnwege gemacht. Das Kontrastmittel ermöglicht das Auffinden von Harnsteinen, Tumoren oder einer Blockade oberhalb Ihrer Blase.

  • Serum-Kreatinin – Dieser Bluttest kann zur Beurteilung der Nierenfunktion herangezogen werden.
  • Intravenöses Pyelogramm oder Computer-Tomografie (CT) – Bei dieser Methode wird ein Kontrastmittel in Ihre Venen gespritzt und eine Röntgenaufnahme Ihrer Nieren, Blase und der sie verbindenden Harnwege gemacht. Das Kontrastmittel ermöglicht das Auffinden von Harnsteinen, Tumoren oder einer Blockade oberhalb Ihrer Blase.

  • Serum-Kreatinin – Dieser Bluttest kann zur Beurteilung der Nierenfunktion herangezogen werden.
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