MenüMenü

Welche Gewohnheiten Sie bei BPH ändern sollten

Folgende Maßnahmen verringern den negativen Einfluss der Benignen Prostatahyperplasie (BPH) auf das Wasserlassen:

  • Nehmen Sie zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen keine Flüssigkeit mehr zu sich.
  • Versuchen Sie, Ihre Blase bei jedem Toilettengang vollständig zu leeren.
  • Schränken Sie den Konsum von alkohol- und koffeinhaltigen Getränken ein.
  • Vermeiden Sie rezeptfreie Antihistaminika. Diese führen unter Umständen zu einer Verkrampfung des Blasenschließmuskes.
  • Bleiben Sie aktiv. Passivität hält den Urin zurück.
  • Halten Sie sich warm. Kälte führt unter Umständen zu Harnverhalt.

So helfen Sie sich selbst

Auch wenn Ihnen Ihr Arzt Medikamente verschreibt, sollten Sie Ihre Prostata unterstützen.

  • Bewegung ist immer gut. Sport fördert die Durchblutung und wirkt entspannend. Davon profitiert auch Ihre Prostata.
  • Langes Sitzen ist tabu. Egal ob im Auto, im Büro oder auf einem Restaurantstuhl: stehen Sie immer mal wieder auf und bewegen Sie sich.
  • Hüten Sie sich vor Nässe und nasser Kälte. Trocknen Sie sich zum Beispiel im Schwimmbad immer gut ab. Nässe und Kälte führen dazu, dass die Prostatamuskeln verkrampfen und die Harnentleerung behindern.
  • Trinken ist ein absolutes Muss. So spülen Sie die Harnwege gut durch und der Urin bleibt nicht zu lange in der Blase. Auf diese Weise trainieren Sie darüber hinaus das Wasserlassen.
  • Ernähren Sie sich ballaststoffreich. So haben Sie einen regelmäßigen Stuhlgang und vermeiden Verstopfungen. Durch zu starkes Drücken beim Stuhlgang pressen Sie ansonsten Harnröhre und Blasenausgang zusammen und erschweren sich das Wasserlassen.
© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten