Prostata: Gesunde Ernährung
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Forschern ist aufgefallen, dass es in Asien und Südeuropa kaum Prostata-Erkrankungen gibt. Daraufhin nahmen die Wissenschaftler die Ernährung in dieser Region unter die Lupe und stellten fest, dass sich die Südeuropäer überwiegend ballaststoffreich ernähren. Sie essen, genau so wie die Asiaten, wenig tierisches Fett, dafür viel Obst und Gemüse. Im asiatischen Raum werden zudem viel Soja und Sojaöl verzehrt. Daraus ziehen die Wissenschaftler den Schluss, dass viel Fleisch und Fett das Risiko erhöhen, an der Prostata zu erkranken, während eine Ernährung mit viel Obst, Gemüse und vielen pflanzlichen Wirkstoffen, den so genannten Phytoöstrogenen, das Risiko senkt.
Sie sollten ausreichend in Ihrer Nahrung Berücksichtigung finden, und das ist gar nicht so schwer:
Essen Sie zum Frühstück eine Portion Müsli oder einen Joghurt mit Leinsamen.
Trinken Sie statt des Kaffees Tee zum Frühstück; am besten greifen Sie zu grünem oder Früchte-Tee.
Lassen Sie das Weißbrot links liegen – greifen Sie zu Vollkornbrot. Das bringt gleichzeitig auch Ihre Verdauung auf Trab.
Tauschen Sie Ihr Öl gegen Sojaöl aus und schneiden Sie Sojasprossen über Ihren Salat.
Auch den Brotbelag können Sie prostatagesund ersetzen: Greifen Sie zu Tofu. Es ist eine Art schnittfester Quark, den Sie sehr vielseitig einsetzen können.
Lust auf etwas Süßes? Greifen Sie zu Obst. Gerade jetzt im Sommer haben Sie die freie Auswahl unter den ganzen süßen Früchtchen. Eine große Portion Erdbeeren oder ein sommerlicher Obstsalat mit Weintrauben, Pfirsichen und Pflaumen schmeckt besser und ist gesünder als der Schokoriegel zwischendurch.
Greifen Sie zu Karotten, Tomaten, Aprikosen, Zitronen, Knoblauch und Zwiebeln. In ihnen stecken weitere Phytoöstrogene, die die gesamte Körperabwehr stärken.