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Prostata: Gesunde Ernährung

Forschern fiel auf, dass in Asien und Südeuropa kaum Prostata-Erkrankungen existieren. Daraufhin nahmen die Wissenschaftler die Ernährung in dieser Region unter die Lupe. Sie stellten fest, dass sich die Südeuropäer überwiegend ballaststoffreich ernähren.

Sie essen wie die Asiaten wenig tierisches Fett und dafür viel Obst und Gemüse. Im asiatischen Raum verzehrt man zudem viel Soja und Sojaöl. Daraus ziehen die Wissenschaftler den Schluss, dass viel Fleisch und Fett das Risiko für Prostataerkrankungen erhöhen. Dagegen senkt eine Ernährung mit viel Obst, Gemüse und vielen pflanzlichen Wirkstoffen (Phytoöstrogenen) das Risiko. Sie sollten ausreichend in Ihrer Nahrung Berücksichtigung finden. Und das fällt nicht schwer.

Mit dieser Ernährung unterstützen Sie Ihre Prostata

  • Essen Sie zum Frühstück eine Portion Müsli oder einen Joghurt mit Leinsamen.
  • Trinken Sie statt des Kaffees Tee zum Frühstück. Am besten greifen Sie zu grünem oder Früchtetee.
  • Lassen Sie das Weißbrot links liegen und greifen Sie zu Vollkornbrot. Das bringt gleichzeitig Ihre Verdauung auf Trab.
  • Tauschen Sie Ihr Öl gegen Sojaöl aus und schneiden Sie Sojasprossen über Ihren Salat.
  • Ersetzen Sie den Brotbelag prostatagesund : Greifen Sie zu Tofu. Dabei handelt es sich um eine Art schnittfesten Quark, den Sie vielseitig einsetzen.
  • Lust auf etwas Süßes? Greifen Sie zu Obst. Gerade im Sommer bietet sich Ihnen die freie Auswahl unter den süßen Früchtchen. Eine große Portion Erdbeeren oder ein sommerlicher Obstsalat mit Weintrauben, Pfirsichen und Pflaumen schmeckt gut und ist gesünder als der Schokoriegel zwischendurch.
  • Greifen Sie zu Karotten, Tomaten, Aprikosen, Zitronen, Knoblauch und Zwiebeln. In ihnen stecken weitere Phytoöstrogene, die die gesamte Körperabwehr stärken.

Hoher Schutz durch Beta-Carotin und Lutein

Männer, die viel carotinoidhaltiges Gemüse essen, erkranken erheblich seltener an einer gutartigen Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH) im Vergleich zu Gemüseverächtern. Nach einem Bericht der Fachzeitschrift American Journal of Clinical Nutrition vom April 2007 senkt der tägliche Verzehr von Gemüse voller Beta-Carotin und Lutein das BPH-Risiko um ein Fünftel. Das geht aus einer US-Langzeitstudie über die Ernährungsgewohnheiten von rund 52.000 Männern hervor. Diese Studie läuft seit 1986.

Die besten Lieferanten für Beta-Carotin und Lutein sind dunkelgrünes Blattgemüse, Grün- und Rosenkohl, Brokkoli, grüne Bohnen, Löwenzahnblätter, Zucchini, Karotten, gelber Kürbis sowie orangefarbene und rote Paprika.

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