Prostata: Anzeichen für Probleme
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Unangenehme oder manchmal sogar schmerzhafte Symptome sind häufig Alarmzeichen für Prostata-Probleme, was besonders auf Entzündung und Vergrößerung zutrifft. Zu den Anzeichen und Beschwerden, die auch auf andere Ursachen wie zum Beispiel Harnwegsinfektion zurückzuführen sind, gehören unter anderem:
Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen
Schmerzen beim Samenerguss
anhaltende und dumpfe Schmerzen im Beckenbereich, im unteren Rückenbereich, den Hüften oder den Oberschenkeln
gehäufter Harndrang, besonders in der in Nacht (Nykturie)
abgeschwächter Harnstrahl
Unterbrechung des Harnstrahls
Unfähigkeit, die Blase komplett zu entleeren
Blut im Urin oder in der Samenflüssigkeit
Schmerzen oder Schwellung in den Hoden
Auch wenn einige Befunde und Beschwerden wie ein simples Ärgernis aussehen, das man tolerieren kann, sollten Sie nicht zögern, Ihren Arzt aufzusuchen. Eine unverzügliche medizinische Bewertung ist der Schlüssel für eine frühe Entdeckung möglicher Probleme und verbessert erheblich die Heilungschancen.
Im Fall von Prostata-Krebs reicht es nicht, auf die Alarmsignale des Körpers zu achten. Die Amerikanische Urologische Gesellschaft rät Männern ab 50 zu einer jährlichen Prostata-Untersuchung. Ihr Arzt kann jedoch empfehlen, sich bereits ab dem 40. Lebensjahr jährlich untersuchen zu lassen, wenn bei Ihnen bestimmte Risikofaktoren vorliegen.
Dazu gehören zum Beispiel eine familiäre Vorbelastung durch Prostata-Krebs und die Angehörigkeit zur schwarzen Rasse. Der Grund: Das Prostata-Karzinom verursacht in seinem Anfangsstadium oft keine Beschwerden. Erst wenn der Krebs Metastasen gestreut hat, zeigen sich häufig Beschwerden, und es ist dann wesentlich schwieriger, den Krebs zu behandeln.