Prostatakrebs: Vertrauen Sie keinem einmaligen PSA-Test
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Es gibt eine ganz neue Studie des Memorial Sloan-Kettering Cancer Center New York. Die Wissenschaftler untersuchten, inwieweit Sie einem einmalig bestimmten PSA-Wert vertrauen dürfen. Dazu sammelten sie über 4 Jahre jeweils 5 Blutproben von 1.000 Männern. Jeder der Teilnehmer war über 60 Jahre alt. Als die Forscher die Blutproben auswerteten, fanden sie heraus, dass fast 20 % der Studienteilnehmer in einer Blutprobe einen PSA-Wert aufwiesen, bei dem der Arzt normalerweise eine Biopsie anordnen würde. Bei der nachfolgenden Blutprobe waren die Werte dann wieder völlig normal - und blieben es auch. Ein hoher PSA-Wert allein, und das ist der Nachteil dieses Tests, muss nichts Schlimmes aussagen. Schon eine Entzündung des Harntraktes reicht, um ihn in die Höhe zu treiben.
Mein Tipp: Sie sollten keinem Arzt eine Biopsie nur aufgrund eines einzigen erhöhten PSA-Wertes erlauben. Bestehen Sie auf jeden Fall auf einem zweiten Test, der einige Wochen später stattfinden soll. Darüber hinaus empfehle ich Ihnen, dass Sie Ihren PSA-Wert jährlich kontrollieren lassen. Nur so kann Ihr Arzt erkennen, ob er von vorneherein im oberen Normbereich liegt oder ob es sich tatsächlich um eine krankhafte Erhöhung handelt.
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