Methoden der Prostatakrebsbehandlung
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Durch eine Behandlung soll der Krebs entfernt oder die Zufuhr der Hormone unterbrochen werden, die das Wachstum der Krebszellen fördern. Hier die verbreitetsten Verfahren und ihre möglichen Nebenwirkungen: | |
| Behandlung | Nebenwirkungen |
| Radikale Prostatektomie – Entfernung der Vorsteherdrüse durch einen Einschnitt im unteren Bauchbereich oder zwischen After und Hodensack. Dabei sind Vollnarkose und ein etwa einwöchiger Krankenhausaufenthalt erforderlich. | Risiken: Impotenz bei etwa 25 % trotz nervenschonender Operation. Inkontinenz bei etwa 5 %. Schwierigkeiten beim Wasserlassen durch die Verengung der Harnröhre bei etwa 8 %. Personen mit Erektionsproblemen vor der Operation haben nach diesem Eingriff ein überdurchschnittlich hohes Risiko, impotent zu werden. |
| Strahlentherapie – Über einen Zeitraum von sechs Wochen wird die Vorsteherdrüse täglich mit einer besonderen Bestrahlungstechnik behandelt, um mittels hochenergetischer Röntgenstrahlen das Krebsgewebe zu zerstören. Eine einmalige interne Bestrahlung umfaßt die Implantation radioaktiven Materials in die Prostata. | Unterschiedlicher Grad von Impotenz bei etwa 25 % der Männer. Ebenso möglich: Durchfall, Bauchkrämpfe, Reizungen im Rektalbereich und Probleme beim Wasserlassen. |
| Orchiektomie (Kastration) – Entfernung der Hoden, in denen hauptsächlich Testosteron gebildet wird, um den Androgenspiegel im Blut zu senken. Einfaches, komplikationsarmes Verfahren. | Sterilität und Verlust des Geschlechtstriebs. Gewöhnlich mit Erektionsunfähigkeit und Hitzewallungen verbunden. Mögliches psychologisches Trauma. |
| Hormonbehandlung – Eine Alternative zur Orchiektomie. Dabei wird ein Medikament verordnet, das die Fähigkeit zur Produktion männlicher Hormone unterdrückt. | Kann zum Verlust des Geschlechtstriebs, zu Erektionsproblemen, Hitzewallungen, Übelkeit und Durchfall führen. |