MenüMenü

Prostatitis: Das können Sie tunh

Antibiotika sind bei allen Typen der Prostatitis bei der Behandlung erste Wahl. Die akute bakterielle Form heilt meist unter einer Behandlung mit Antibiotika. Die chronische bakterielle Form reagiert dagegen weniger empfindlich auf Antibiotika, so dass die Behandlung länger dauern und nicht so wirksam sein könnte. Die Symptome können jedoch mit einer niedrigdosierten Langzeittherapie mit Antibiotika bekämpft werden.

Selbst wenn Ihr Arzt eine nichtbakterielle Prostatitis vermutet, könnte er ein Antibiotikum verschreiben, um zu beobachten, ob eine Symptombesserung eintritt. Wenn ja, könnte er vorschlagen, die medikamentöse Therapie fortzusetzen. Wenn nicht, wird meist das Medikament abgesetzt.

Ihr Arzt könnte auch die Einnahme eines Alpha-Blockers vorschlagen, der den Harnfluss bessern kann. Freiverkäufliche Schmerzmittel können Beschwerden oder Schmerzen lindern.

Wenn verspannte Beckenbodenoder Enddarmmuskeln zu Ihrer Erkrankung beitragen, kann eine Physiotherapie angeraten sein. Sie lernen dabei, wie Sie diese Muskeln entspannen können. Bei manchen Männern sind Techniken zur Stressverminderung hilfreich. Regelmäßige warme Sitzbäder können ebenfalls Schmerzen lindern und Muskeln entspannen.

Einige Ärzte meinen, dass die Massage der Prostata hilfreich sei. Es gibt keine übereinstimmende Meinung darüber, ob sexuelle Aktivität irgendeine Auswirkung auf Vorbeugung oder Linderung hat.

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten