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Inkontinenz nach Prostata-OP: Beckenboden-Training hilft

Inkontinenz ist nach Impotenz die gefürchtetste Folge einer Prostata-Operation. Durch gezieltes Training lässt sich dies weitgehend verhindern. Insbesondere wird durch sportliche Aktivität auch das Wohlbefinden gefördert. Das belegt eine Studie von Dr. Freerk Baumann von der Deutschen Sporthochschule in Köln, wie die medizinische Zeitschrift „Medical Tribune“ berichtet. Durch eine auf den Prostata-Tumor abgestimmte Bewegungstherapie werden danach gravierende Nebenwirkungen gemindert. Das fanden die Wissenschaftler heraus als sie Rad- und Wanderprojekte für Prostatakrebs-Patienten anboten. Die Nachfrage stieg und stieg. Deswegen wurde 2011 der Verein „Über den Berg e. V.“ gegründet. Für 2012 hat sich der Verein das Ziel gesetzt, die Zahl der professionell betreuten Weit- und Kurzwanderungen zu erhöhen, ebenso wie regelmäßige Sportangebote vor allem im Raum Köln anzubieten. 

Die Kölner Sportwissenschaftler geben noch folgende Ratschläge: Am besten beginnen Sie Ihre Bewegungstherapie schon bevor Sie operiert werden. Ihre Trainingsdauer sollte mindestens drei Monate andauern, aber besser noch länger. Trainieren sollten Sie 3- bis 4-mal pro Woche. Dabei sollte der Beckenboden 10- bis 15-mal für 5 bis 10 Sekunden zusammengezogen werden.

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Über den Autor Helmut Erb

Experte im Bereich Sport und Fitness Helmut Erb war weit über 30 Jahre Kampfschwimmer bei der Deutschen Marine. Seine beruflichen […]


Alte Kommentare
  • Harrer schrieb am 09.08.2012, 07:47 Uhr

    die Website www.über-den-berg.ev.de ist nicht ansprechbar. Wie komme ich an Training für Beckenboden in diesem speziellen Fall

  • Ballerina schrieb am 09.08.2012, 23:18 Uhr

    Endlich lese ich mal,dass Beckenbodentraining für Männer sinnvoll wäre.Ist leider immer noch tabu bei vielen Herren.Und das beste hörte ich kürzlich von einer Frau: was ein Mann hat ein Beckenboden....tja,tja Beckenbodentraining ist für Mann und Frau sehr wichtig .Avanti!