Inkontinenz
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Urologie
Die zwei Hauptformen
GNL5223
1. Belastungsinkontinenz: Betroffen sind mehr Frauen als Männer. Ursache ist eine Schwäche des Schließmuskels der Harnblase und des Beckenbodens.
Mögliche Ursachen sind:
- Schwangerschaften und Geburten, Übergewicht
- chronischer Husten
- Gewebsschwäche im Alter
- Prostata-Operationen
Früher wurde die Belastungsinkontinenz auch „Stressinkontinenz“ genannt. Diese Bezeichnung ist jedoch etwas missverständlich, weil „Stress“ eher als ein psychisches Problem verstanden wird. Psychischer Stress gehört aber nicht zu den Ursachen einer Belastungsinkontinenz.
Symptome: ungewollter Urinverlust beim Lachen, Niesen oder bei körperlicher Anstrengung.
2. Dranginkontinenz: Betroffen sind vor allem Männer. Ursache ist eine nervöse Überaktivität der Blasenmuskulatur.
Mögliche Ursachen sind:
- Harnwegsinfekte
- Demenzerkrankungen
- Diabetes
- Medikamente (z. B. Blutdruckmittel oder Antidepressiva)
Eine weitere treffende Bezeichnung für die Dranginkontinenz ist „Reizblase“.
Symptome: ständiger Harndrang, der sich oft nicht willkürlich unterdrücken lässt. Typisch sind nächtliche Gänge zur Toilette, die den Schlaf empfindlich stören.
ähnliche Beiträge
- Verhindern Sie Harninkontinenz mit regelmäßigem Training
- Inkontinenz wird kaum noch mit Wechseljahrshormonen behandelt
- Pflegeeinnahmen müssen Sie nicht versteuern
- So hilft Ihnen die Medizin bei Inkontinenz
- Großangelegte Kampagnen sollen Sie übertölpeln
- Kürbiskernöl: Schutzpatron Ihrer Prostata
- Tabuthema Inkontinenz
- Kürbiskernöl schützt Ihre Blase und Ihre Prostata
- Kürbiskernöl schützt Ihre Blase und Ihre Prostata
- Blasenentzündung: So wird sie beim Mann behandelt