1. Belastungsinkontinenz:

Betroffen sind mehr Frauen als Männer. Ursache ist eine Schwäche des Schließmuskels der Harnblase und des Beckenbodens.

Mögliche Ursachen sind:

  • Schwangerschaften und Geburten, Übergewicht
  • chronischer Husten
  • Gewebsschwäche im Alter
  • Prostata-Operationen

Früher wurde die Belastungsinkontinenz auch „Stressinkontinenz“ genannt. Diese Bezeichnung ist jedoch etwas missverständlich, weil „Stress“ eher als ein psychisches Problem verstanden wird. Psychischer Stress gehört aber nicht zu den Ursachen einer Belastungsinkontinenz.

Symptome: ungewollter Urinverlust beim Lachen, Niesen oder bei körperlicher Anstrengung.

2. Dranginkontinenz:

Betroffen sind vor allem Männer. Ursache ist eine nervöse Überaktivität der Blasenmuskulatur.

Mögliche Ursachen sind:

  • Harnwegsinfekte
  • Demenzerkrankungen
  • Diabetes
  • Medikamente (z. B. Blutdruckmittel oder Antidepressiva)

Eine weitere treffende Bezeichnung für die Dranginkontinenz ist „Reizblase“.

Symptome: ständiger Harndrang, der sich oft nicht willkürlich unterdrücken lässt. Typisch sind nächtliche Gänge zur Toilette, die den Schlaf empfindlich stören.

 

 

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Diese Maßnahmen unterstützen Sie bei einer Harninkontinenz

28.03.2012 06:00 

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Die neue, wenig eingreifende Operationsmethode erreicht auch bei schwerer Belastungsinkontinenz eine hohe Erfolgsquote.
Frauen trifft eine Harninkontinenz häufiger als Männer, schon aufgrund der Anatomie ihres Beckenbodens und der Belastungen, denen er ausgesetzt wird: Schwangerschaften und Geburten.

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